
Microsoft setzt bei IT-Sicherheit auf Verbündete
Um den anhaltenden Sicherheitsattacken im Internet Herr werden zu können, setzt der Softwareriese Microsoft verstärkt auf Partner. Darüber hinaus soll auch die Aufklärung der User vorangetrieben werden.
Thomas RehmRedakteurEin einzelner Anwender oder eine einzelne Technologie könnten Probleme wie Identitätsdiebstahl, Spam oder Spyware nicht lösen. Ziel ist laut Cullen eine gemeinsame Lösung des Problems. Alle Betroffenen müssten in das Verfahren eingebunden werden, so Cullen. Die Leute müssen über Lösungen für diese Probleme diskutieren, pflichtete Kim Cameron, Microsofts Chefarchitekt für Identitäts- und Zugangslösungen, bei. Die Resultate könnten dann in Technologielösungen umgesetzt werden.
Beim Thema Spam ist Microsoft nach eigenen Angaben schon ein ganzes Stück vorangekommen. Laut Cullen haben MSN- und Outlook-User bereits 90 Prozent weniger unerwünschten Werbemüll in ihren Postkästen. "Wir machen Fortschritte bei der Behebung des Spam-Problems", so Cullen. Ob Spams aber jemals ganz verschwinden werden, sei schwer zu sagen.
Bei der Bekämpfung der Online-Gefahren setzt Microsoft auf eine "Bewegung der Menschen". "Wir brauchen Zusammenarbeit", so Cameron. Darüber hinaus könne das Vertrauen vor allem der Microsoft-kritischen User nur über Nicht-Microsoft-Partner, die die entsprechenden Lösungen unterstützen, gewonnen werden, so Cameron. (KC)

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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