
Mit dem "Regionalfenster" für Orientierung sorgen
Immer mehr Konsumenten greifen zu regionalen Lebensmitteln. Damit ihnen die Auswahl leichter fällt, gibt es ein neues Logo vom Verbraucherministerium. Vier Handelsketten nutzen es bereits.
David WöllensteinRedakteurRegionales auf einen Blick erkennen
Erste Lizenznehmer sind laut Ministerium die Handelsketten Edeka, Edeka Südwest, Rewe und Tegut.
Der Discounter Netto prüft im Rahmen seiner regionalen Sortimentsausrichtung, welche Warengruppen oder Artikel für eine Teilnahme am "Regionalfenster" geeignet sind, teilt das Unternehmen mit.
Für Ministerin Ilse Aigner (CSU) sollen die Kunden durch das neue Logo nur Vorteile haben. "Der Verbraucher erkennt mit einem Blick, welche Bestandteile eines Produktes 'regional' sind. Ich bin zuversichtlich, dass die Verbraucher dieses Label schnell annehmen, und dass in Kürze weitere Hersteller und Händler nachziehen."
Das Verbraucherministerium will mit dem Logo dem Verlangen der Kunden nach regionalen Lebensmitteln Rechnung tragen. Verwiesen wird eine entsprechende Befragung von 2.000 Konsumenten durch das Marktforschungsinstitut Konkret. Demnach bevorzugen über 75 Prozent der Verbraucher regionale Lebensmittel. Rund 70 Prozent sind zudem bereit, dafür einen höheren Preis zu bezahlen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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