
Mit regionaler Kommunikation punkten
Der "Buchladen am Freiheitsplatz" in Hanau zeigt, wie und warum ein Internetauftritt auch für einen lokalen Buchhändler Sinn ergibt - trotz der Konkurrenz durch Amazon.
David WöllensteinRedakteurDie Aufgaben wandeln sich
Neben der Bestellfunktion nutzt Dausien seine Seiten vor allem als Informationsplattform rund ums Buch, zur Kundenkommunikation und als Servicekanal: "Für stationäre Händler ist die lokale Vernetzung unerlässlich", ist der Unternehmer überzeugt. "Wir informieren beispielsweise über interessante Veranstaltungen in Hanau und bieten auf unserer Vorverkaufsseite Ticketreservierungen an." Solche Maßnahmen drückten sich nicht sofort in Umsatz aus, aber wenn die Kunden die Tendenz hätten, online abzuwandern, müssten Händler ihnen eben gute Argumente liefern, warum sie bleiben sollen.
"Vor einigen Jahren machte uns Buchhändlern noch die Filialisierung der Branchengrößen die meisten Sorgen, jetzt ist es die Stärke von Amazon. Aber auch das überstehen wir, wenn wir mit unserer lokalen Vernetzung punkten", zeigt sich Dausien überzeugt.
Sybille Wilhelm
Dieser Artikel ist Bestandteil der Titelgeschichte der Juli-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Der Handel. Zum kostenfreien Probeexemplar geht es hier.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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