Black Friday, Congstar, Prime Deal Days, HDE, Holiday-Rabatte, Belgische Post, Amazon UK, Chinesischer Tourismus, Microspot, Uber Eats, Signals, Shopstory, Infor

Black Friday, Congstar, Prime Deal Days, HDE, Holiday-Rabatte, Belgische Post, Amazon UK, Chinesischer Tourismus, Microspot, Uber Eats, Signals, Shopstory, Infor

Aktuelle E-Commerce-News: Black Friday, Congstar, Prime Deal Days, HDE, Holiday-Rabatte, Belgische Post, Amazon UK und weitere Themen im Überblick.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
6 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

HANDEL NATIONAL

Erhöhtes Interesse am Black Friday
Laut einer Umfrage der Preisvergleichsplattform Idealo ist das Interesse der Verbraucher am Black Friday am 24. November höher als im Vorjahr. 62 Prozent der 2.000 Befragten gaben an, die Rabatte für Einkäufe nutzen zu wollen, das sind 10 Prozent mehr als 2022. Das geplante Budget stieg von 280 Euro im Vorjahr auf 319 Euro. Allerdings glauben 51 Prozent, dass sich die Rabatte am Black Friday nicht lohnen, 43 Prozent vermuten, dass es sich bei den angebotenen Produkten oft um Ladenhüter handelt.

IAW-Messe bringt Best Deals in Retail nach Köln
Auf Europas führender Ordermesse für Aktionswaren und Importartikel finden Einkäufer aus allen Handelsbereichen preiswerte Waren für die kommende Saison. Mehr lesen

Congstar kauft gebrauchte Handys
Der deutsche Mobilfunkanbieter Congstar kauft laut Pressemitteilung gebrauchte Handys online an. Nach Angabe des Modells und der Imei-Nummer sollen die Besucher den Zustand des Geräts beschreiben und eventuelle Mängel angeben, um sofort ein Kaufangebot zu erhalten. Ist man mit dem Kaufpreis einverstanden, kann das Handy bei der Post oder einer Packstation abgegeben werden. Experten prüfen die Richtigkeit der Angaben und überweisen die Kaufsumme. Für den Weiterverkauf oder das Recycling arbeitet Congstar mit dem Versicherungsdienstleister Assurant zusammen. Für die Teilnahme ist es nicht erforderlich, Kunde von Congstar zu sein.

Jeder dritte Deutsche nutzt Prime Deal Days
Der französische Online-Vermarkter Criteo hat in einer Umfrage unter 1.208 deutschen Verbrauchern ermittelt, dass fast ein Drittel der Befragten die Amazon Prime Deal Days zum Einkaufen nutzen wollen. Davon wollen immerhin 56 Prozent die Preise von Amazon vor der Kaufentscheidung mit anderen Plattformen vergleichen, heißt es in der Pressemitteilung von Criteo. Dadurch entstehe ein Halo-Effekt für andere Anbieter, wenn diese Amazons Rabattaktion für eigene vergünstigte Angebote nutzen. Dies würden Analysen des Prime Day im Juli 2023 zeigen.

HDE empfiehlt Händlern Omnichannel-Konzepte
Der Handelsverband Deutschland betont in einer Pressemitteilung die Wichtigkeit von Omnichannel-Konzepten für den Einzelhandel. Digitale Technologien würden weiter an Bedeutung gewinnen, weshalb insbesondere kleinere Unternehmen den Austausch innerhalb der Branche suchen sollten. Zu diesem Zweck hat der HDE gemeinsam mit dem EHI Retail Institute und Mittelstand-digital die „Retail Garage“ eröffnet, die seit April einen Showroom im Einkaufszentrum The Playce betreibt.


HANDEL INTERNATIONAL

Temu und Shein: Warum ihr Erfolg auch ein Versagen westlicher Onlinehändler ist
Die chinesischen Anbieter Temu und Shein haben die Lieferkette umgekehrt und damit eine neue Ära des Onlinehandels eingeläutet. Alexander Graf, CEO des Softwareunternehmens Spryker, ist überzeugt: So innovativ die Herausforderer aus Fernost agieren – sie profitieren auch von Versäumnissen westlicher Konkurrenten. In einem neuen Expertenbeitrag für Etailment sagt er, welche Lehren die westliche E-Commerce-Welt ziehen sollte.

Drei Faktoren, die nachhaltigem Konsum im Wege stehen
Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile Bestandteil von sämtlichen Kommunikationsmaßnahmen in Unternehmen. Doch Konsumenten sind skeptisch.Zu oft wurde der Begriff als Buzzword genutzt. Wie stehen Konsumenten also zum Thema? Und wie können Unternehmen den Konsum von umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen fördern? Mehr lesen

Amazon, Walmart und Target starten Rabattaktionen
Sechs Wochen vor dem Black Friday haben die großen amerikanischen Einzelhändler ihre „Holiday“-Rabattaktionen gestartet, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Während Amazon seine Amazon Prime Deal Days begeht, verkauft Walmart seit Montag Staubsauger von Dyson, Laptops von Hewlett-Packard und einzelne Apple-Produkte zu reduzierten Preisen. Target wiederum bot in der ersten Oktoberwoche Rabatte auf Lego-Spielzeugsets, Apple Watches und Haushaltswaren an – eine Woche früher als 2022.

Belgische Post verlangt einen Euro mehr
Die belgische Post, Bpost, verlangt von Online-Einkäufern zwischen dem Black Friday am 24. November und Weihnachten einen Euro mehr pro Paket, berichtet E-Commerce News. Damit sollen die Mehrkosten in dieser Zeit ausgeglichen werden. Der belgische Einzelhandelsverband Unizo kritisiert diese Entscheidung. Vor allem kleinere Unternehmen seien von der Preiserhöhung betroffen, da die großen Online-Shops mit Bpost in der Regel Rahmenverträge mit Rabatten abgeschlossen hätten.

Amazon UK erhöht Löhne
Amazon UK hat laut der Nachrichtenagentur Reuters angekündigt, die Löhne für seine 75.000 Beschäftigten in Großbritannien in zwei Schritten zu erhöhen. Ab dem 15. Oktober soll der Mindestanfangslohn von umgerechnet 13,67 Euro auf 14,40 Euro und im April auf 15,07 Euro angehoben werden. Die Erhöhungen würden bedeuten, dass der Mindestanfangslohn bei Amazon in zwei Jahren um 20 Prozent und seit 2018 um 50 Prozent gestiegen sei. Dieser Schritt könne die Aufmerksamkeit der Bank of England wecken, die den Inflationsdruck überwacht.

Chinesische Touristen geben mehr Geld aus
Wie der chinesische Zahlungsdienstleister Alipay in einer Pressemitteilung berichtet, gaben chinesische Touristen in der Hauptreisezeit rund um den chinesischen Nationalfeiertag mehr Geld aus als im Jahr 2019 vor der Pandemie. Die beliebtesten Reiseziele waren Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und die Schweiz. Die beliebteste Aktivität war das Einkaufen: Die Touristen gaben mehr Geld für Waren und Güter aus – insbesondere für Hautpflegeprodukte und Duty-Free-Artikel – als für Unterkunft und Verpflegung.

Schweizer Coop gibt Microspot auf
Die Schweizer Coop hat angekündigt, ihr digitales Warenhaus Microspot in die Plattform des eigenen Online-Elektronikhändlers Interdiscount zu integrieren, berichtet die Handelszeitung. Allen Mitarbeitenden von Microspot werde ein Arbeitsplatz angeboten, alle Verpflichtungen würden übernommen. Zudem wolle man das Angebot an Interdiscount-Filialen bis 2026 auf 80 erweitern. Im Sinne der Omnichannel-Strategie können sich Kunden dort beraten lassen und neue Produkte und Technologien vor Ort ausprobieren.

Uber Eats führt Multi-Store-Bestellung ein
Der Essenslieferant Uber Eats führt in den USA die Multi-Store-Bestellung ein, berichtet The Verge. Kunden können in der App ein Gericht in einem Restaurant bestellen und werden im Warenkorb darauf hingewiesen, dass sie – ohne zusätzliche Liefergebühren – auch eine Mahlzeit bei einem anderen Restaurant hinzufügen können. Unklar ist, was der neue Dienst für die Kuriere bedeutet, die auf diese Weise eine längere Fahrtstrecke zurücklegen müssen.


Signals bekämpft SMS-Pumping
Die kroatische Omnichannel-Marketingplattform Infobip hat in einer Pressemitteilung ihr neues Tool Signals vorgestellt. Das auf maschinellem Lernen basierende Programm analysiert den Datenverkehr eines Unternehmens und erkennt und unterbindet SMS-Pumping. Dieses tritt auf, wenn Betrüger mit Hilfe von Bots die SMS-Systeme von Website-Formularen oder Apps hacken – wie zum Beispiel für SMS-Authentifizierungscodes benötigt – um teurere Telefonverbindungen einzufügen und auszunutzen. Signals ist ab sofort weltweit verfügbar.

Shopstory sichert sich zwei Mio. Euro Investment
Das österreichische Start-up Shopstory, das KI-basierte Marketing-Software für Online-Shops anbietet, hat sich zwei Mio. zusätzliches Kapital gesichert, berichtet Fundscene.com. Die Investition soll in die Entwicklung einer neuen Technologie namens „Flowbuilder“ fließen, die es Kunden ermöglichen soll, repetitive Aufgaben – wie etwa die Erstellung von Google Ads – ohne Programmierung zu automatisieren. Shopstory hat seit seiner Gründung im Jahr 2020 bereits 150 Online-Shops als Kunden gewonnen.

Infor startet Developer-Portal
Der amerikanische Softwareentwickler Infor, spezialisiert auf Cloud-ERP-Lösungen, kündigt in einer Pressemitteilung den Start seines Developer-Portals an. Entwickler erhalten dort Zugang zu Konzepten, Definitionen, API-Bibliotheken und über 50 Tutorials. Weiterführende Links verweisen auf Produktdokumentationen, Entwicklerforen und Best-Practice-Anleitungen. Darüber hinaus gibt es Ressourcen zur Anwendungsentwicklung mit Infor Mongoose und Infor OS App Designer. Infor gehört zu Koch Industries und zählt 60.000 Unternehmen in 175 Ländern zu seinen Kunden.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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