Amazon Prime Day erst im September, Schuhe24, Pepsi, Nische, Alibaba, Mobile Payment

Amazon Prime Day erst im September, Schuhe24, Pepsi, Nische, Alibaba, Mobile Payment

Jammern hilft ja nicht in diesen Tagen. Denken wir zum Wochenbeginn lieber an eines: Dort wo Marktteilnehmer sich aus dem Markt verabschieden, werden für alle anderen Marktanteile frei. Das kann man nutzen. Guten Morgen.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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HANDEL NATIONAL


Amazon Prime Day verschoben Der Amazon Prime Day findet in diesem Jahr vermutlich erst im September statt. Das berichtet das Wall Street Journal. Grund: Der eigentlich für den Juli geplante globale Mega-Schnäppchen-Event würde im Sommer die ohnehin angespannten Kapazitäten überfordern.

Schuhe24 vernetzt Locamo
Die Online-Plattform Schuhe24 baut ihre Reichweite deutlich aus. Das Unternehmen hat eine Schnittstelle zu Locamo geschaffen. Der Anbieter von regionalen Online-Marktplätzen hat rund drei Millionen Produkte von stationären Händlern und Fachgeschäften im Angebot, berichtet die TextilWirtschaft.

INTERNATIONAL

Pepsi startet Webshop für den Direktvertrieb
Konsumgüterriese Pepsi Co richtet sich auf mehr digitale Kundschaft und mehr Onlinehandel ein und lanciert neue Webshops für die Kundschaft. Auf PantryShop.com können Konsumenten Pakete mit den meistverkauften Pantry-Favoriten von PepsiCo-Marken wie Quaker, Gatorade, SunChips und Tropicana bestellen. Auf Snacks.com gibt es, Sie ahnen es, Marken wie Frito-Lay und andere Dips, Cracker und Nüsse. Daran wird auf lange Sicht auch der klassische Supermarkt zu knabbern haben.

Online-Marken in der Nische im Aufwind
Webshops mit Nischen-Produkten und Spezialitäten boomen. Das beobachten Analysten laut CNBC und die sehen unter anderem Wein und Heimtierbedarf im Aufwind. Einer der Gründe: die Kunden geben gerade an anderer Stelle (beispielsweise Urlaub) weniger aus, wollen sich aber trotzdem was besonderes gönnen.

Alibaba erreicht historischen Meilenstein
Erwartungsgemäß weniger Wachstum meldet Chinas Online-Riese Alibaba. Der Umsatz stiegt im abgelaufenen Geschäftsjahr um 36% auf rund 72 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA wuchs um 29% auf knapp 22,3 Milliarden Dollar. Im Quartal von Januar bis Ende März stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22%. Das bereinigte EBITDA stieg um 1%. Der operative Gewinn ging aber um 19% zurück. Alibaba-Chef Daniel Zhang bezeichnete dabei das Bruttowarenvolumen von einer Billion Dollar an GMV als „historischen Meilenstein“.



Mehr Mobile Payment
Seit der Corona-Krise werden an der Kasse immer häufiger Karte oder Smartphone und immer seltener Scheine oder Münzen aus der Tasche geholt. Das hat eine repräsentative Umfrage unter 1.003 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Drei Viertel der Befragten (75%) versuchen aktuell, Zahlungen mit Bargeld so oft es geht zu vermeiden. Zugleich wünschen sich 7 von 10 Befragten mehr Möglichkeiten, um kontaktlos bezahlen zu können. „Es gibt kaum ein Verhaltensmuster, das durch Corona ähnlich stark verändert wurde wie das Bezahlen an der Kasse“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Lieferdienste weiter unprofitabel
Lieferdienste für Lebensmittel, Pizza und Co sind in Zeiten der Corona-Krise gefragter denn je. Profitabel arbeiten die meisten von ihnen dennoch nicht, schreibt das Magazin "Barrons".
Favorit der Leser
Mister Spex hat sich als Onlineoptiker längst zu einem Omnichannel-Unternehmen gewandelt. Und hatte beim Lockdown Folgen. Alle Läden wurden geschlossen - obwohl man eigentlich nicht musste, denn Optiker gelten als systemrelevant. Aber Schutz von Mitarbeitern und Kunden waren wichtiger. Mister Spex-Gründer Dirk Gabler spricht von den zwischenzeitlichen Umwälzungen im Unternehmen, einer stabilen Lieferkette - und welche Waren Verkaufsschlager waren.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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