
Amazon Prime Now bald auch im Ruhrgebiet, AO, Thalia, LVMH, Rocket Internet, Mobile
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Natürlich kann man, wie auch auf der Neocom geschehen, Omnichannel als Irrweg verdammen. Doch der Streit um Kanäle ist ebenso von Gestern wie das singuläre Loblied auf die Pure Player. In einer zunehmend vernetzten Welt sind isolationistische Strategien die eigentliche Gefahr. Das gilt für Kanal-Verweigerer ebenso wie für Marktplatz-Boykotteure. Mit gutem Grund denken Händler wie Zalando in neuen integrierten Modellen.
Amazon bereitet eigene Lieferung im Ruhrgebiet vor:
Amazon will seinen superschnellen Lieferservice Prime Now alsbald auch im Ruhrgebiet bieten. Nach Informationen der LZ sucht der Onlinehändler nach passenden Flächen für eine Zustellbasis in Bochum und will auch die tagggleiche Lieferung selbst in die Hand nehmen. Bislang bietet Amazon den Service Prime Now in Berlin und München.AO eröffnet Europa-Zentrale:
Der britische Elektronik-Versender AO hat seine neue Europa-Zentrale mit insgesamt 84.000 Quadratmetern in Bergheim-Paffendorf bei Köln in Betrieb genommen. AO beliefert von dort Kunden in Deutschland und den Niederlanden, will von dort aber auch die weitere europäische Expansion steuern. Von Bergheim aus werden die Waren zunächst mit einer eigenen Lieferflotte in die regionalen Auslieferungsläger nach Hamburg, Berlin, München und Frankfurt gebracht, berichtet Exciting Commerce.Thalia gibt Lesetipps per WhatsApp:
Thalia gibt vorerst bis Anfang November Buchtipps per WhatsApp. Das geht so: Eigenes Lieblings-Buch nennen, dann einen Vorschlag erhalten. Das Projekt basiert auf der Empfehlungsplattform Thalia Next.INTERNATIONAL
120.000 Saisonkräfte für Amazon:
Noch eine Schippe drauf: Amazon stellt in den USA im Weihnachtsgeschäft 120.000 Saisonkräfte ein. 20 Prozent mehr als im Vorjahr.LVMH gibt Amazon einen Korb:
Amazon passt nicht zu Nobelmarken wie Fendi, Givenchy, Louis Vuitton, Kenzo und Dior. Der französische Luxusgüter-Konzern LVMH schließt eine Zusammenarbeit mit dem Onlinehändler Amazon gegenwärtig kategorisch aus, berichtet Reuters.Dieses Rocket-Start-up macht in Arabien Profit:
Wer Startups aus dem Rocket Internet-Kosmos finden will, die schwarze Zahlen schreiben, muss weit fahren. Nach Arabien beispielsweise. Namshi, die Zalando-Version für Saudi Arabien und seine Nachbarn, arbeitet profitabel: 1,8 Millionen Dollar Profit. Hoffentlich erzählt Tech in Asia kein Märchen aus 1001 Nacht.TRENDS & FAKTEN
Mobile Payment auf dem Weg zum Standard:
2018 hat sich Mobile Payment etabliert. Diese Ansage kann man in der „Mobile in Retail“-Studie des EHI Retail Institute für GS1 Germany lesen.Zahl des Tages:
Während die eine oder andere Studie Mobile schon als wichtigsten Kanal bei der Shopping-Vorbereitung sieht, attestiert eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos PC oder Laptop weiter die Vormachtstellung. Danach informieren sich die Deutschen hauptsächlich über den PC oder Laptop online (71 Prozent) über neue Produkte zu. Knapp die Hälfte nutzt auch mobilen Internetzugriff über Smartphone oder Tablet (48 Prozent). Den Kaufabschluss tätigen acht von zehn deutschen Internetnutzern mit dem Laptop oder PC. Immerhin ein Viertel (24 Prozent) greift auf das Smartphone zurück.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Ebay macht mobil - so optimieren Händler die ArtikelbeschreibungenLesetipp:
"Was läuft schneller ab als die Frischmilch im Real-Kühlregal? Die aktuelle Online-Strategie von Metro." Der Supermarkt-Blog zerlegt die Planlosigkeit der Metro beim Umgang mit Emmas Enkel.Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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