
Amazon-Patent für Busse als Paketstation, Lidl verkauft Fiat 500 online, Ikea leiht, Warby Parker, Facebook
Liebe Leserin, lieber Leser, eine Facebook-Pause macht glücklicher. Sagt eine Studie von Forschern aus Stanford und New York. Das glaube ich sofort. Man sieht eben weniger neidisch machen wollende Ego-Hupen. Gilt vermutlich auch für Instagram. Was aber wäre mit einer Amazon-Pause, so à la Marie Kondo-Style? Vielleicht steigert auch die das subjektive Wohlbefinden, bevor einen das Logo noch an jeder Haltestelle angrinst?
Lidl verkauft Fiat 500 online Einen Tesla kauft man online ohne Probefahrt. Pfff, sagt Lidl und steigt in Kooperation mit dem Berliner Start-up Vehiculum in den Online-Autohandel ein. Unter lidl-autos.de gibt es den Fiat 500 mit wenigen Klicks als komplett digitales Auto-Leasing. Da das Angebot auf 1000 Fahrzeuge und eine Ausstattungsvariante limitiert ist, ist es vor allem eine hübsche PR-Idee für alle Beteiligten. Zu denen gehört auch das Autohaus König, das 2017 schon einen Twingo via Amazon an die Kunden brachte.
Für Lidl ist die Auto-News eine aktuell gut brauchbare Nachricht, da man gerade mit einem Facebook-Post, der mit dem präpubertären Spruch "Loch ist Loch" Werbung für Bagels und Donuts machte, unangenehm aufgefallen ist.
Ikea will Möbel verleihen
Ikea will demnächst Möbel verleihen und leasen lassen. Testen will man das zunächst in der Schweiz. Zielgruppe dürften vorerst Geschäftskunden sein.
Intersport hat eine digitale Vision
40 Prozent der Umsätze möchte Intersport eines Tages im Netz erzielen. Dafür ist ein Umbau nötig. Zumindest die Vision steht.
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TGW auf der LogiMAT 2019: OmniPick feiert Weltpremiere
Die Märkte sind volatiler geworden und Kunden ändern ihr Verhalten. Die Anforderungen an die Logistik werden damit immer schwieriger zu prognostizieren. TGW hilft Ihnen, genau diese unvorhersehbaren Entwicklungen zu beherrschen! Besuchen Sie uns in Halle 5 | D61 und erleben Sie die Weltpremiere der neuen Taschensorter-Lösung OmniPick. Mehr Infos hier.
INTERNATIONAL
Amazon will Busse als Paketstation nutzen
Aus der Reihe "Dafür braucht es ein Patent?" kommt die Meldung, dass Amazon nun ein Patent für die Idee "Mobile Pickup Locations" hält, dass Kunden ihre Amazon-Pakete in Bussen und ähnlichen Fahrzeugen abholen können. Die Pakete sollen in speziellen Containern untergebracht werden, die sich dann per Code oder Gesichtserkennung öffnen lassen. Die Kunden sollen per App und GPS informiert werden, wenn das Paket an der passenden Haltestelle ist. Hey Jeff, wie wäre es in dem Zusammenhang mal mit etwas wirklich Nützlichem als Patent? Einfache Tarifstrukturen und einfache Ticketautomaten?
Warby Parker macht Brillen-Anprobe per AR mobil
Der immer noch ein bisschen kultige US-Brillenanbieter Warby Parker bietet in der App für iPhoneX nun die Chance, das Gestell per Augmented Reality gleich am eigenen Gesicht auszuprobieren.
TRENDS & FAKTEN
Facebook macht in Gebrauchtwagen
Facebook will über seinen Marketplace nun auch in Deutschland im großen Stil Gebrauchtwagen vermitteln und greift damit Mobile.de und AutoScout24 an. Das Angebot soll sich mit Werbung bezahlt machen, weiß die Automobilwoche.
Zahl des Tages
1,68 Milliarden Dollar hat Amazon 2018 für Unternehmenskäufe unter die Leute gebracht. Das liegt vor allem an zwei Übernahmen: 839 Millionen Dollar für Ring (Vernetzte Türklingel) und 753 Millionen Dollar für die US-Versandapotheke PillPack.
Start-up des Tages
Statt händisch Containerfreigaben zu erledigen, digitalisiert das Start-up Conlog den Prozess, der über eine internationale Kommunikationsplattform für die Supply-Chain-Teilnehmer zugänglich ist. So sollen Behälter innerhalb eines Tages freigegeben werden können.
Favorit der Leser am Vortag
Amazon hat in Deutschland nun auch eine Tierfutter-Eigenmarke lanciert. Lifelong ist eine von etlichen Dutzend Private Labels mit denen der Online-Riese den Markt aufmischt. Auf welche Eigenmarken sollte man derzeit besonders achten?
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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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