
Bonprix ganz sinnlich, Amazon, Otto, Teppstore, Lokaso, Google Home, Mobile Commerce
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Es ist nicht nur ein Klischee. Uniformen haben oft nicht den besten Fashion-Schnitt. Gerade bei Behörden. Anderes bei der Schweizer Post. Deren Onlineshop für Mitarbeiter findet nun die passende Kleidergröße via virtueller Anprobe, schreibt der "Blick". Damit müssen wir uns auch von einem anderen Klischee verabschieden: Behörden hinken nicht immer digital hinterher. Auch andernorts peppt man gerade das Image auf.
Jobmaschine Amazon:
Amazon will bis Ende 2017 15.000 neue Jobs in Europa schaffen. 2.000 allein in Deutschland. Amazon suche unter anderem Logistikexperten, Sprachwissenschaftler, Softwareentwickler, Berufseinsteiger und Auszubildende, heißt es in der Welt.Bonprix wirbt sinnlich:
Bonprix präsentiert sich mit der neuen Kampagne „Fühl dein Wow“ im TV-Spot (Jung von Matt) deutlich sinnlicher und wählt in seinem neuen TV-Spot eine symbolhafte Bildsprache, die man von dem Versender so bislang nicht kannte: Ein Einhorn steht im Fahrstuhl, auf dem Bett räkelt sich ein Gepard und mitten im Restaurant schlagen die Flammen hoch. Parallel veranstaltet Bonprix auch einen Casting-Wettbewerb „Mystore by Bonprix“, bei dem acht Style-Talente ihre persönlichen Lieblingsteile in einem eigenen Trendstore auf Bonprix.de inszenieren dürfen.Otto stellt Teppstore ein:
Otto baut seinen Einrichtungsbereich um und hat seinen erst vor einem Jahr gestarteten Spezialshop für Wohntextilien Teppstore wie angekündigt eingestellt. Kunden werden nun auf den Online-Shop Yourhome.de verwiesen. Der Spezial-Shop habe die wirtschaftlichen Erwartungen nicht erfüllt, heißt es bei Neuhandeln.Lokaler Marktplatz Lokaso expandiert:
Die Billiton internet services GmbH startete im letzten Jahr mit dem Pilotprojekt ihren lokalen Marktplatz Lokaso in Siegen. Im März sollen nun fünf weitere Regionen zur Lokaso-Familie hinzukommen. Die Händler können bei Auslieferung auch von einem eigenen Kurierdienst unterstützt werden.Dynamic Pricing in der Tankstelle:
Der Großhändler Lekkerland testet demnächst in einem Tankstellen-Shop Dynamic Pricing. Ab 22 Uhr sollen einige Artikel teurer werden, meldet die Lebensmittel Zeitung. Dabei werden elektronischen Preisetiketten, (Electronic Shelf Labels) eingesetzt.INTERNATIONAL
Google Home geht shoppen:
Google Home, digitaler Sprachassistent des Online-Riesen und Konkurrenzprodukt zu Amazon Echo, kann nun bei rund 50 US-Händlern einkaufen. Mit dabei sind unter anderem Costco, Whole Foods Market, Walgreens, PetSmart und Toys “R” Us.TRENDS & FAKTEN
IBM und Visa wollen Geräte bezahlen lassen:
IBM und Visa wollen ein System entwickeln, bei dem vernetzte Geräte gleich selbst bezahlen. Ein Auto könnte dann beim Tanken beispielsweise gleich selbst die Rechnung übernehmen, berichtet Internet World.Mobile Commerce holt weiter auf:
Schon 30 Prozent der Einkäufe werden über mobile Endgeräte getätigt. Allein bei Smartphones stieg der Anteil an den Verkäufen im Vorjahresvergleich branchenübergreifend von 13 auf 20 Prozent. In der Fashionbranche hat der mobile Traffic mittlerweile sogar die 50-Prozent-Hürde genommen. Das sagt der IntelliAd „E-Commerce Branchenindex Q4/2016".Zahl des Tages:
Laut amtlicher Zahlen stieg der E-Commerce-Anteil am Handelsumsatz in den USA 2016 um 15,6 Prozent auf 11,7 Prozent. In Summe: 394,86 Milliarden Dollar. Weitere Zahlen hat Internet Retailer.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Mobile Commerce: Was Top-Player mit simplen Features vormachenChefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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