Diese Zahlen machen Hoffnung, Mister Spex, Picnic, Amazon, Apple, Walmart, ThredUp

Diese Zahlen machen Hoffnung, Mister Spex, Picnic, Amazon, Apple, Walmart, ThredUp

Die Stimmung kann man an vielen Punkten ablesen. An Umfragen. Oder auch am Handeln von Unternehmen. Apple ist so ein Barometer. Und diese Gradmesser zeigen: Es gibt Licht am Ende des Tunnels. Aber man will dieses Licht auch nicht durch übereiltes Handeln verschrecken.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
4 Min.· Aktualisiert am
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HANDEL NATIONAL


Stimmung hellt sich auf Die Stimmung bessert sich. Die Verbraucher schauen wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Das spiegelt sich im GfK-Konsumklima. Die GfK ermittelte für Juni einen Wert ihres Indikators zum Konsumklima von minus 18,9, der damit 4,2 Punkte besser liegt als noch im Mai. Auch der Ifo-Geschäftsklima-Index, der die Stimmung der deutschen Unternehmen misst, hellt sich nach einem Rekordtief wieder auf. Der Geschäftsklima-Index stieg im Mai um 5,3 Punkte auf 79,5 Punkte.

Mister Spex weitet Store-Angebot aus
Mister Spex baut sein Angebot auf der Fläche aus und eröffnet drei neue Stores in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Nachdem am 14. Mai ein Store in Gießen an den Start ging, folgen am 28. Mai ein weiterer in Mönchengladbach und am 4. Juni in Düsseldorf. Damit betreibt Mister Spex insgesamt 27 Geschäfte in Deutschland, acht davon in NRW und drei in Hessen. Das ist fast schon Business-as-usual für den Omnichannel-Händler. Weniger gewöhnlich war, dass während des Lockdown alle Läden geschlossen wurden - obwohl man eigentlich nicht musste, denn Optiker gelten als systemrelevant. Eine Erfahrung dieser Zeit: "Kontaktlinsen waren das Toilettenpapier der Augenoptik", sagt Mister Spex-Gründer Dirk Graber.

Picnic muss auf die Lieferkosten gucken
Der Online-Supermarkt Picnic erhöht seinen Mindestbestellwert von 25 auf 35 Euro. Grund: Bei Bestellungen im Wert von 25 Euro wurden in der Regel zwei Zustellboxen benötigt. Eine blieb dann aber recht leer. Da fuhr man dann zuviel Luft durch die Gegend, liest man im Supermarkt-Blog. Bei Warenkörben um 35 Euro könne der Füllstand nach Picnic-Berechnungen auf bis zu 80% angehoben werden. Anders gesagt: Man muss auch bei Picnic angesichts des eigenen Wachstums nun mehr auf die Kosten achten.

Amazon sagt Bundesliga-Tore vorher
Amazon macht sein Video-Angebot gerade nicht nur mit der Übertragung von Bundesliga-Spielen attraktiver und verschafft sich damit womöglich einen langfristigen Vorteil, sondern kann über Amazon Web Services auch mit Statistik in Echtzeit erheblichen Einblick ins Spielgeschehen bieten. Der Clou: Die Technik "Expected Goals (xGoals)" soll Tore voraussagen, "Average Position" soll die Taktik verdeutlichen. Der Amazon-Watchblog erklärt das System. Der Sender Sky nutzte „Bundesliga Match Facts powered by AWS“ gestern erstmals beim Spiel Borussia Dortmund gegen den FC Bayern. Unterhaltsamer als jeden klugen Algorithmus findet meiner einer ja weiterhin den Live-Ticker von "11 Freunde".

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INTERNATIONAL

Apple öffnet rund 100 Läden in den USA
Apple will in den USA rund 100 Läden wieder eröffnen. Aber mit einem deutlichen Fokus auf den sogenannten Service an der Bordsteinkante. Es gibt also nur einen eingeschränkten Zugang in die Läden. "Aus Gründen der Sicherheit und Bequemlichkeit der Kunden werden die meisten Geschäfte nur einen Bordstein- oder Schaufenster-Service anbieten, wo wir die Abholung von Online-Bestellungen und Genius Bar-Termine anbieten", heißt es laut "The Verge" bei Apple. Nur eine begrenzte Zahl an Läden öffnen sich auch für Laufkundschaft.

Walmart macht in Second-Hand-Mode
Walmart kooperiert künftig mit ThredUp, einem Anbieter von Second Hand-Mode. Auf der Website des Handelsriesen können Kunden ab heute Tausende von Gebrauchtartikeln für Frauen und Kinder durchstöbern. Sie erhalten ab einem Warenwert von 35 Dollar kostenlosen Versand und können die Artikel in einer Filiale zurückgeben.


Kongress erklärt Best Practice bei Amazon
"Optimal aus der Krise durchstarten", so lautet das Motto des 8. Amazon Sales Kongress am 24./25. Juni in Potsdam. Auf dem Programm stehen unter anderem Best-Practice-Vorträge von Markenartiklern und Händlern, z.B. desiary.de, leckerstecker.de, Glasskoch („Leonardo“), Tom Tailor Group und ACE sowie
Workshops für Seller und Vendoren.


Favorit der Leser
Mit der Ankündigung von Facebook, das Thema E-Commerce in seiner App-Welt, inklusive Instagram zu forcieren, hat Mark Zuckerberg aufhorchen lassen, insbesondere durch die Tatsache, dass Facebook es jetzt ernst meint und er sich persönlich eingebracht hat. Reflexartig macht Facebook für die meisten Kommentatoren damit Amazon und ebay Konkurrenz. Zu Recht? Antworten hat etailment-Experte Marcel Brindöpke, Geschäftsführer des Plattform-Providers heyconnect.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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