KI, Schufa + BNPL, Exporte, Alibaba, Google, ShopSimon, Schweizer Konsumstimmung, Modeläden, Amazon, Logistik + KI, Last Mile Tram

KI, Schufa + BNPL, Exporte, Alibaba, Google, ShopSimon, Schweizer Konsumstimmung, Modeläden, Amazon, Logistik + KI, Last Mile Tram

Aktuelle E-Commerce-News: KI, Schufa + BNPL, Exporte, Alibaba, Google, ShopSimon, Schweizer Konsumstimmung, Modeläden und weitere Themen im Überblick.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
5 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

Certificate of Advanced Studies (CAS) in International Retail Management an der Universität St.Gallen – Seien Sie dabei!
Ab dem 11. Februar 2025 startet die nächste Durchführung des englischsprachigen CAS in International Retail Management! Hochkarätige Referenten aus Forschung und Praxis vermitteln das Rüstzeug, um Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Das flagship Programm orientiert sich an aktuellen Managementherausforderungen im Handel und fördert den informellen Austausch zwischen Branchenkollegen:innen. Weitere Details und Anmeldung bis 1. Januar 2025

HANDEL NATIONAL

Zwölf Prozent der Unternehmen nutzen KI
Rund zwölf Prozent der deutschen Unternehmen nutzten 2023 mindestens eine Form von künstlicher Intelligenz. Damit liegt Deutschland im EU-Vergleich an siebter Stelle. Laut einer Ifo-Kurzexpertise setzen vor allem Großunternehmen, IT-Firmen und unternehmensnahe Dienstleister KI ein, während kleinere Unternehmen zögern. Als Hemmnisse nennen die Unternehmen fehlendes Know-how, Integrationsschwierigkeiten sowie rechtliche und datenschutzrechtliche Bedenken.

E-Commerce Power von Deutsche Post und DHL - Reibungslose Logistik für zufriedene Kunden
Paketempfang und Retouren müssen reibungslos und pünktlich funktionieren, sonst fällt das auf den Online-Shop zurück. Deutsche Post und DHL legen großen Wert auf reibungslose E-Commerce-Logistik. Mehr lesen

Schufa warnt vor BNPL
Die Schufa meldet, dass sich immer mehr Verbraucher in Deutschland durch Kleinkredite und „Kauf jetzt, zahle später“-Angebote verschulden, berichtet Giga.de. Besonders betroffen sind Personen mit einem Nettoeinkommen unter 2.000 Euro. Bereits 39 Prozent der 16- bis 25-Jährigen nutzen BNPL-Angebote, wobei 44 Prozent dieser Gruppe bereits Zahlungsfristen versäumt haben. Tatsächlich könnte das Problem sogar noch größer sein, denn Kleinkredite unter 200 Euro werden von der Schufa nicht erfasst.

Exporte steigen 1,7 Prozent, Importe 5,4 Prozent
Laut des Statistischen Bundesamts stiegen die deutschen Exporte im Juli 2024 gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent auf 130,0 Mrd. Euro. Zeitgleich nahmen auch die Importe um 5,4 Prozent auf 113,2 Mrd. Euro zu. Die Exporte in die EU-Staaten stiegen um 3,3 Prozent, die USA blieb trotz eines Rückgangs von 1,7 Prozent mit 12,7 Mrd. Euro das wichtigste Zielland. Importe aus China erhöhten sich um weitere 6,6 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro.


HANDEL INTERNATIONAL

USA: Alibaba stellt eigene Kreditkarte vor
Laut Scmp.com hat Alibaba in den USA eine Kreditkarte für kleine Unternehmen eingeführt, die Einkäufe auf der Plattform belohnt. Die „Alibaba.com Business Edge Credit Card“ wurde in Zusammenarbeit mit Mastercard und dem Fintech-Unternehmen Cardless entwickelt. Die internationale E-Commerce-Sparte von Alibaba ist nach wie vor der am schnellsten wachsende Geschäftsbereich mit einem Umsatzwachstum von 32 Prozent im Juni-Quartal, während das Gesamtunternehmen in diesem Zeitraum nur um vier Prozent zulegen konnte.

Googles Werbegeschäft in UK unter der Lupe
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hat vorläufig festgestellt, dass Google seine marktbeherrschende Stellung im digitalen Werbemarkt missbraucht hat, berichtet Reuters.com. Laut CMA bevorzugt Google seit mindestens 2015 sein eigenes Werbesystem „AdX“, was Tausende von britischen Verlegern und Werbetreibenden benachteiligen würde. Google bestreitet die Vorwürfe. Auch das US-Justizministerium und die EU-Kommission untersuchen Googles Aktivitäten im Bereich der Werbetechnologie und deren Nutzung.

Simon relauncht seinen Outlet-Marktplatz
Der US-amerikanische Shopping-Center-Betreiber Simon hat seinen Online-Outlet-Marktplatz überarbeitet und in „ShopSimon“ umbenannt. Die Plattform bietet reduzierte Ware von mehr als 360 Einzelhändlern wie Adidas, American Eagle und Hugo Boss an, wie Retaildive.com berichtet. Die Händler erhalten eigene virtuelle Schaufenster und haben die volle Kontrolle über Sortiment, Preise und Marketing. Für die Zukunft plant Simon, seine Einkaufszentren zu nutzen, so dass Kunden ihre Bestellungen noch am selben Tag abholen können.

Schweiz: Konsumstimmung trübt sich leicht ein
Auch den Schweizern vergeht die Lust am Konsum: Der Index der Konsumentenstimmung sinkt im August auf minus 35 Punkte und verschlechtert sich damit gegenüber Juli um drei Punkte. Trotz der leichten Eintrübung zeigt sich eine deutliche Erholung gegenüber dem Tiefststand von minus 53 Punkten im Oktober 2023, so das Staatssekretariat für Wirtschaft.


Britische Online-Modehändler eröffnen Shops
Bislang reine Online-Marken in Großbritannien wie Sosandar, Nobody’s Child und Little Mistress drängen in den stationären Handel: Sosandar plant bis zu 50 neue Läden, Nobody’s Child hat seinen ersten permanenten Store eröffnet und Little Mistress sucht nach Standorten für Pop-up-Stores in London. Wie Textilwirtschaft.de berichtet, investieren auch Primark und Marks & Spencer erhebliche Summen, um auf das wiedererwachte Interesse der Kunden am analogen Shopping zu reagieren.

Amazon-Händler dürfen den Support bewerten
Amazon führt in den USA ein neues Feedback-System für den Händler-Support ein, berichtet Onlinehaendler-News.de: Verkaufspartner können nun nach jeder E-Mail-Interaktion ihre Zufriedenheit bewerten, auch wenn ein Fall noch nicht abgeschlossen ist. Diese Maßnahme soll auf Wünschen der Händler basieren, erste Reaktionen zeigen jedoch Skepsis. Nutzer bezweifeln die Wirksamkeit und kritisieren die mangelnde Schulung der Support-Mitarbeiter.

Berater profitieren von Beratung durch KI
Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group verbessert der Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT die Leistung von Beratern. Bei Aufgaben wie der Python-Programmierung erreichten KI-unterstützte Berater mit 86 Prozent das Leistungsniveau von Data Scientists, während Berater ohne KI-Unterstützung nur 37 Prozent erzielten. Allerdings wirke die künstliche Intelligenz eher wie ein „Exoskelett“ und führe nicht automatisch zu einem Lerneffekt.

Für Logistiker ist die KI noch nicht optimal
Elf von 13 befragten Logistikverantwortlichen in Handelsunternehmen planen konkrete Schritte zur Automatisierung, wobei die größten Potenziale in der Kommissionierung gesehen werden, so eine Studie des EHI. Als größte Herausforderungen nennen drei Viertel der Befragten instabile Lieferketten, gefolgt von Fachkräftemangel und steigenden Kosten. Sieben Unternehmen sind der Meinung, dass KI-Lösungen noch nicht optimal an die Bedürfnisse der Branche angepasst sind.


NACHHALTIGKEIT

Das Päckchen kommt mit der Tram
Das Forschungsprojekt „LastMileTram RheinMain V“ der Frankfurt University of Applied Sciences untersucht in Kooperation mit der VGF und Amazon den nachhaltigen Pakettransport per Straßenbahn. Ab dem 6. September 2024 befördert eine Güterstraßenbahn in einem einmonatigen Testbetrieb Pakete vom Umland in die Frankfurter Innenstadt, um den Straßenverkehr zu entlasten und Emissionen zu reduzieren. Das vom hessischen Wirtschaftsministerium geförderte Projekt kombiniert E-Transporter, Straßenbahn und Lastenfahrräder für eine lokal CO2-freie Zustellung und untersucht Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Mengenspitzen und Transportmöglichkeiten für sperrige Güter.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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