Kleinanzeigen.de, Amazon, Bürokratie, Ibi Webinar, Alibaba + Ably, Swiggy, Klarna, Online-Marketing, Perfect Moment, Stripe

Kleinanzeigen.de, Amazon, Bürokratie, Ibi Webinar, Alibaba + Ably, Swiggy, Klarna, Online-Marketing, Perfect Moment, Stripe

Aktuelle E-Commerce-News zu Kleinanzeigen.de, Amazon, Bürokratie, Ibi Webinar, Alibaba + Ably, Swiggy, Klarna und weiteren Themen des Tages im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
7 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

Certificate of Advanced Studies (CAS) in International Retail Management an der Universität St.Gallen – Seien Sie dabei!
Ab dem 11. Februar 2025 startet die nächste Durchführung des englischsprachigen CAS in International Retail Management! Hochkarätige Referenten aus Forschung und Praxis vermitteln das Rüstzeug, um Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Das flagship Programm orientiert sich an aktuellen Managementherausforderungen im Handel und fördert den informellen Austausch zwischen Branchenkollegen:innen. Weitere Details und Anmeldung bis 1. Januar 2025

HANDEL NATIONAL

Kleinanzeigen.de berechnet Verlängerungen
Das Online-Kleinanzeigen-Portal Kleinanzeigen.de führt für gewerbliche Händler eine Verlängerungsgebühr von 1,95 Euro pro Anzeige ein, wie das Unternehmen mitteilt. Die bisherige kostenlose Verlängerung nach 60 Tagen Laufzeit ist somit abgeschafft. Für Anzeigen in den Kategorien Autos (9,95 Euro), Immobilien (19,95 Euro) und Jobs (12,95 Euro) gelten höhere Gebühren. Privatverkäufer können ihre Anzeigen weiterhin kostenfrei verlängern, müssen aber in den Kategorien Autos und Immobilien die gleichen Gebühren wie gewerbliche Nutzer zahlen.

Amazon investiert Millionen in Bad Hersfeld
Amazon kündigt Investitionen im dreistelligen Millionenbereich für die Modernisierung seines Logistikzentrums in Bad Hersfeld an, berichtet Zeit.de. Der Onlinehändler will bis Spätsommer 2025 Transportroboter einführen, die Laufwege einsparen und damit die Effizienz steigern sollen, wodurch sich auch der Bedarf an qualifizierten Technikern erhöht. An den insgesamt acht hessischen Logistikstandorten beschäftigt Amazon mehr als 3.700 Mitarbeiter. Zum Black Friday hatten mehrere hundert Mitarbeiter protestiert, unter anderem weil Amazon die geltenden Flächentarifverträge nicht anerkennt.

Bürokratie kostet sechs Prozent des Umsatzes
Deutsche Unternehmen müssen mehr als ein Fünftel ihrer Arbeitszeit für Verwaltungsaufgaben aufwenden, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts ergab. Die zunehmende Komplexität von Gesetzen sowie wachsende Berichts- und Dokumentationspflichten belasten die Firmen dabei mit durchschnittlich sechs Prozent ihres Umsatzes. Drei von vier befragten Unternehmen bewerten die praktische Umsetzbarkeit der Vorschriften als schlecht bis sehr schlecht, weshalb inzwischen acht von zehn Firmen externe Dienstleister mit der Bewältigung der Bürokratie beauftragen.

Ibi lädt zum Jahresausblick-Webinar ein
Ibi Research an der Universität Regensburg lädt zum kostenlosen Jahresausblick-Webinar am 9. Januar 2025 ein, bei dem die neuesten Forschungsergebnisse zu Drittstaatenhändlern, Bezahlmethoden und deren Gesamtkosten vorgestellt werden. Die Veranstaltung beleuchtet nicht nur die Entwicklungen des Jahres 2024, sondern gibt auch Einblicke in kommende Themen wie Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und elektronische Rechnungen. Interessierte können sich hier registrieren.


HANDEL INTERNATIONAL

Alibaba steigt bei Ably ein
Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba investiert 68 Mio. Euro in die südkoreanische Mode-Plattform Ably und erwirbt damit einen Anteil von fünf Prozent, berichtet Fashionunited.de. Die 2018 gegründete Plattform Ably, die auf Damenmode spezialisiert ist, verzeichnet fast neun Mio. monatlich aktive Nutzer und erzielte Anfang 2024 einen Jahresumsatz von über 670 Mio. Euro. Mit dieser ersten Auslandsinvestition in Ably will Alibaba seine globale Expansion nicht nur in Asien, sondern auch in Europa und den USA vorantreiben.

Swiggy expandiert nicht
Der indische Essenslieferdienst Swiggy verzichtet auf die Expansion in neue Städte und konzentriert sich stattdessen auf die Optimierung bestehender Standorte wie Delhi und Bengaluru, wie Techinasia.com berichtet. Das Unternehmen sehe in zusätzlichen Städten nur begrenztes Wachstumspotenzial und wolle sich auf die Weiterentwicklung der bestehenden Liefergebiete konzentrieren. Im umkämpften Quick-Commerce-Markt Indiens wird Swiggy stark vom Wettbewerber Zomato bedrängt, der sich laut Inc42.com unlängst einen Marktanteil von 57 Prozent gesichert hat.


Klarna führt KI-Geschenkeberater ein
Der Zahlungsdienstleister Klarna führt einen KI-gestützten Geschenke-Assistenten ein, der aus einer Datenbank von 5,6 Mio. Produkten personalisierte Vorschläge samt Preisvergleichen generiert, berichtet Computerbild.de. Einer Umfrage von Klarna zufolge würden 21 Prozent der deutschen Verbraucher einen solchen KI-Assistenten beim Einkauf als hilfreich empfinden. Die Nutzer geben in der Klarna-App ihre Präferenzen, den Beschenkten und ihr Budget ein, woraufhin der Assistent aktuelle Empfehlungen samt Produktbewertungen, Verfügbarkeiten und Lieferzeiten bereitstellt.

Am Online-Marketing wird nicht gespart
Die Investitionsbereitschaft in Online-Marketing im DACH-Raum steigt deutlich an, wie Textilwirtschaft.de die Studie „Online Marketing Trends 2025“ von Eminded zitiert. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (56 Prozent) plant für 2025 höhere Investitionen in digitale Kanäle, wobei der B2C-Bereich mit anvisierten 71 Prozent Steigerung besonders im Fokus steht. Künstliche Intelligenz kristallisiert sich dabei als Schlüsseltechnologie heraus – schon heute setzen 64 Prozent der Unternehmen KI-Lösungen ein, weitere 22 Prozent folgen im kommenden Jahr. Die größten Herausforderungen sehen die befragten Marketing-Experten in der Optimierung bestehender Kanäle (57 Prozent), der Integration von KI (53 Prozent) sowie in der strategischen Budgetplanung (51 Prozent).

UK: Digitale Sicherheit interessiert Beschäftige wenig
Die digitale Sicherheit im Arbeitsalltag steht laut Techradar.com auf wackligen Beinen: Vier von fünf britischen Beschäftigten greifen von privaten Geräten auf Firmenanwendungen zu, 39 Prozent laden Kundendaten auf ihre persönlichen Geräte. Fast zwei Drittel der Mitarbeitenden befolgen Sicherheitsrichtlinien nur sporadisch oder gar nicht. Die Passwort-Disziplin zeigt sich ebenfalls ernüchternd – fast die Hälfte nutzt identische Zugangsdaten für verschiedene Arbeitsanwendungen, mehr als ein Drittel vermischt dabei private und berufliche Konten.

Reisen, Bargeld und Klamotten – deutsche Weihnachtswünsche
Unternehmungen und besonders Reisen führen mit 29 Prozent die Wunschliste der Deutschen an, gefolgt von Bargeld (27 Prozent), Kleidung und Sportartikeln (21 Prozent) sowie Büchern (19 Prozent), so der „Weihnachtsshopping Report“ von Ebay. Besonders die junge Zielgruppe zwischen 18 und 29 Jahren plant Ausgaben für Unternehmungen (33 Prozent), während die 40- bis 49-Jährigen verstärkt in Elektronik investieren wollen (30 Prozent). Bei den Geschlechtern zeigen sich klare Präferenzen: Männer bevorzugen Elektronisches (23 Prozent), Frauen hingegen Textiles (25 Prozent).


NACHHALTIGKEIT

Perfect Moment startet Reparaturservice
Die Luxus-Skimarke Perfect Moment setzt auf Nachhaltigkeit und startet laut Fashionunited.com in Europa einen Reparaturservice. Die neue Initiative „Perfect for Longer“ umfasst die Instandsetzung von Reißverschlüssen und Druckknöpfen, diskrete Ausbesserungen sowie eine spezielle Reinigung und Auffrischung für Daunenkleidung – alles innerhalb einer Lieferfrist von sieben Tagen. Der Service steht allen Kunden zur Verfügung, die ihre Skiausrüstung direkt über die Perfect-Moment-Webseite oder bei autorisierten Händlern erworben haben.


BLACK-FRIDAY-NACHLESE

UK: Aktionstage mit 3,6 Mrd. Pfund Umsatz
Der britische Online-Handel verzeichnete während der Black-Friday-Woche einen Umsatz von 3,63 Mrd. Pfund, was laut Adobe Analytics einem Wachstum von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, berichtet Marketscreener.com. Besonders stark war der Black Friday selbst mit einem Online-Umsatz von 1,12 Mrd. Pfund (plus 7,2 Prozent), während der Cyber Monday 926 Mio. Pfund (plus 5,1 Prozent) erreichte. Die Transaktionen im gesamten Einzelhandel – analog und digital – stiegen um 9,5 Prozent.

Stripe meldet Rekordvolumen von 31 Mrd. Dollar
Der Finanzdienstleister Stripe verarbeitete am Black-Friday-Wochenende ein Rekordvolumen von 31 Mrd. US-Dollar mit mehr als 465 Mio. Transaktionen. Zu Spitzenzeiten seien 137.000 Zahlungen pro Minute über die Plattform gelaufen, deren Verfügbarkeit laut Pressemitteilung trotz dieser Maximallast bei 99,9999 Prozent lag. Das grenzüberschreitende Zahlungsvolumen sei auf 3,2 Mrd. Dollar gestiegen, was zehn Prozent des Gesamtvolumens entspreche. In Deutschland nutzten mehr als 100.000 Unternehmen die Finanzinfrastruktur von Stripe. Hinweis: Durch ein Versehen hatten wir zunächst über die Zahlen von 2023 berichtet. Wir haben die Meldung aktualisiert.

Deutsche bleiben klassischen Karten treu
Der deutsche Kartenmarkt zeigte laut Zahlen des Fintech-Unternehmens Adyen am Black Friday eine bemerkenswerte Dynamik: Das Transaktionsvolumen stieg auf das Zehnfache eines normalen Tages und übertraf damit alle anderen untersuchten Länder wie die USA oder Australien. Bei den Zahlungsarten dominierten Kreditkarten mit 60 Prozent der Umsätze, während die Girocard und andere lokale Zahlungsmethoden 40 Prozent erreichten. Besonders auffällig war der verhaltene Einsatz digitaler Wallets mit nur 21 Prozent – der niedrigste Wert im internationalen Vergleich; der globale Durchschnitt lag bei 35 Prozent.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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