
Otto Now - Mieten statt kaufen, Aldi verkauft Smartphones im Web, Weltbild, Euronics, Ikea, Amazon, Chatbots
Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Gerade macht die Meldung die Runde, das Online-Portal "Paket-Ärger" habe seit Dezember 2015 rund 6.500 Beschwerden von Verbrauchern über Paketdienste registriert. Das klingt nach viel Ärger. Spitze des Eisberges und so. Doch so nervig sich manche Zusteller im Einzelfall anstellen: Allein DHL stellt täglich vier Millionen Pakete zu. Eine irre Zahl. Da machen also - auch bei anderen Dienstleistern - fast alle Paketboten einen Top-Job.
"Otto Now" - Mietportal gestartet:
Unter dem Label "Otto Now" kann man nun bei Otto Haushaltsgeräte wie Fernseher, Waschmaschinen oder Espresso-Automaten mieten. Otto ist bei dem Projekt, das noch in der Beta-Phase steckt, aber eher an Langzeitmieten interessiert. Klassiker wie Bohrmaschinen (Merke: Kunden wollen keine Bohrmaschine, sondern ein Loch in der Wand) sind trotz vollmundigem Produktversprechen ("Einfach alles. Einfach mieten.") außen vor. Otto peilt mit dem Angebot vor allem auf Studenten oder junge Berufstätige sowie Early Adopter - und vermeidet mit einem Langzeit-Modell die Kannibalisierung der eigenen Shops. Die Mindestmietdauer bei allen Produkten beträgt drei Monate. Für Dauermieter kann es zudem auf Dauer teurer werden, als eine Anschaffung per Finanzierung.Aldi verkauft Smartphones:
Aldi Nord und Aldi Süd verkaufen im Online-Shop von Aldi Talk nun auch Smartphones, Tablets und Zubehör. Die Angebote im Aldi Talk Mobilfunk-Shop (unter anderem von Medion, Samsung, Apple, Sony) sind unabhängig von Aktionen in den Filialen.Weltbild zählt deutlich mehr Traffic im Webshop:
Weltbild.de liefert einen Schnappschuss aus dem Weihnachtsgeschäft. Beim Onlinebuchhändler lag die Internet-Nachfrage in den Dezembertagen bis zum 3. Advent mehr als 20 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Am 2. Advent waren es sogar mehr als 50 Prozent über dem Vorjahr.YouTube-Stars werden zu Händlern:
Immer mehr YouTube-Stars nutzen ihre Reichweite nicht nur für Werbung, sondern auch für einen eigenen Online-Shop. Internet World hat sich angeschaut wie YouTuber und Blogger wie Paola Maria oder Montanablack unter die Händler gehen. Die Stars des Influencer Marketing sind längst auch mit eigenen Produktlinien im Handel präsent. In den dm Drogeriemärkten gibt es beispielsweise Duschgels der YouTube-Queen und Beauty-Bloggerin Bianca Heinicke aka Bibi.Euronics wählt Grabarz & Partner:
Euronics lässt seine Werbekampagne künftig von Grabarz & Partner erarbeiten. Bislang lag der Werbeetat des Händlers für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte bei Jung von Matt, meldet Horizont.INTERNATIONAL
Ikea benennt Produkte nach Beziehungsproblemen:
Für eine Werbekampagne hat Ikea Produkte reihenweise nach den angeblich meistgegoogelten Beziehungsprobleme umbenannt. Produktklassiker tauchen daher auf eine Kampagnenseite mit Namen auf wie "Mein Partner schnarcht" oder "Mein Mann schläft auf der Couch ein". Ikea nennt das "Retail Therapy".Amazon verschickt deutlich mehr Mailings:
Amazon setzt im Vorweihnachtsgeschäfts massiv auf E-Mail-Marketing und versendet mehr digitale Werbebriefe denn je. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verschickte der Onlinehändler 56 Prozent mehr E-Mail-Kampagnen, berichtet Internet Retailer.TRENDS & FAKTEN
Unternehmen schielen auf Chatbots:
80 Prozent der Unternehmen, die Oracle für eine Studie befragt hat, wollen in spätestens vier Jahren Chatbots für ihre Kundenbetreuung einsetzen. Die Softwareprogramme sollen Kundendienst-Aufgaben übernehmen, mittels Künstlicher Intelligenz dazulernen und können, wie bespielsweise der Shopbot von eBay, auch beim Einkauf helfen. Wo eBay Künstliche Intelligenz nutzt, lesen Sie im Whitepaper "eBay" von etailment.Zahl des Tages:
Vier von fünf Deutschen (79 Prozent) wollen ihren Liebsten in diesem Jahr mit digitalen Geschenken eine Freude machen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Vor allem digitale Gutscheine und Guthaben sind gefragt: Vier von zehn Befragten (37 Prozent) möchten zu Weihnachten einen Gutschein für einen Online-Shop verschenken.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Wie Globus-Manager Scupin mehr "Drive" ins Online-Geschäft bringtChefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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