Signa Retail übernimmt Tennis-Point, Amazon-Luftflotte wächst, 7-Eleven liefert routiniert per Drohne, Google Home, Snapchat

Signa Retail übernimmt Tennis-Point, Amazon-Luftflotte wächst, 7-Eleven liefert routiniert per Drohne, Google Home, Snapchat

Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! So ungerecht ist die Welt und der Kunde: Hunde bekommen an Weihnachten 2,5mal mehr Geschenke als Katzen. Eine tierische US-Studie will auch wissen, dass für Haustiere im Schnitt 62 Dollar für Geschenke ausgegeben werden. Was die Studie nicht verrät: Katzen sind einfach cleverer: Ihnen gehorcht das Personal ganzjährig.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Karstadt-Mutter Signa greift sich Tennis-Point:

Die Karstadt-Mutter Signa übernimmt 78 Prozent am Sportartikel-Anbieter Tennis-Point. Nach Internetstores (Fahrrad.de, dress-for-less und Outfitter) greift sich Karstadt damit in diesem Jahr den vierten Onlinehändler. Die Firmengründer Christian Miele (CEO), Thomas Welle (COO) und Philipp Tippkemper (CMO) sollen Tennis-Point weiter leiten. Tennis-Point brachte es 2014 auf einen Netto-Umsatz von 35,2 Millionen Euro.

Neues Portal für Ausstellungsküchen:

Ausstellungsküchen von Fachhändlern zeigt das Internetportal www.ausstellungskuechen.com. Initiator der Portalseite ist die MHK Group, ein Zusammenschluss von europaweit mehr als 2.300 Küchen- und Möbelfachgeschäften.

INTERNATIONAL

Luftflotte von Amazon wächst:

Die "FT" hat nachgezählt: Amazon fliegt inzwischen mit 15 Boeing 767 durch die Lüfte und Pakete durch die USA. Die Zahl der Flüge habe sich zudem im letzten halben Jahr verdoppelt, schreibt das Blatt. Doch Ungemach gibt es mit den Piloten. Die sind ob der Bezahlung streikwillig, weiß Tamebay.

Amazon investiert weiter in Indien:

Amazon investiert frische 296 Millionen Dollar in seine indische Dependance, um endlich Marktführer Flipkart einzuholen, meldet Dealstreetasia. Flipkart ist die beliebteste E-Commerce-Plattform in Indien. Der indische Online-Megastore kaufte kürzlich den Zalando-Klon Jabong, macht aber selbst seit Jahren ganz routiniert Verluste.

Pizza bestellen mit Google Home:

Mit Google Home, der Alternative zum Sprachassistenten Amazon Echo, kann man in den USA jetzt auch seine Pizza nach Hause bestellen. Die Kette Domino’s bietet eine entsprechende Lösung für die vernetzte Box an, weiß MCD.

7-Eleven absolviert 77 Lieferungen per Drohne:

Während andere noch Testflüge bejubeln, fliegen bei der US-Kette 7-Eleven die Drohnen fast schon im Regelbetrieb. Inzwischen hat man im November mit 77 autonomen Drohnenflügen Ware zum Kunden gebracht. Alle Kunden wurde dabei aus einer Filiale der Convenience-Kette in Nevada beliefert, meldet ZDNet. 7-Eleven kooperiert mit dem Dienstleister Flirtey.

Teure Werbepartner bei Snapchat:

Wer mit Snapchat-Influencern zusammenarbeiten will, muss pro Story zwischen 4000 und 40.000 Dollar locker machen, verrät Influencerin Virginia Salas Kastilio im Gespräch mit Internetworld.de.

Zahl des Tages:

Die Online-Kunden halt noch ihr Geld fest. Die bisher realisierten Online-Käufe bleiben um durchschnittlich sechs Prozentpunkte hinter den geplanten zurück. Die befragten Konsumenten verfügen noch über 18 Prozent ihres ursprünglich geplanten Online-Budgets. Das zeigt eine Konsumentenbefragung des IIHD Instituts und der Unternehmensberatung BearingPoint.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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