
Werberat verbannt Amazon Prime-Versprechen, Sheego kooperiert mit Zalando, Fresh und Prime Now, About you, Ikea, Walmart
Liebe Leserin, lieber Leser, Hand aufs Herz, haben Sie als Prime-Kunde zuweilen auch das Gefühl, die Lieferung komme nicht so schnell wie versprochen? Die Briten kennen das Gefühl, sind "not amused" und haben Amazon jetzt gezeigt, dass man so nicht mit ihnen umspringen kann. Das dürfte Folgen haben.
Otto-Tochter Sheego kooperiert mit Zalando:
Die Otto-Tochter Sheego darf muss mit Zalando kooperieren. Der Plus-Size-Anbieter, auf der dringenden Suche nach mehr Reichweite und mehr Kunden, verkauft nun über den Zalando-Marktplatz. In der Not ... , etc etc. Sie kennen das.Fresh und Prime Now auf Einheitskurs:
Amazon treibt die Bündelung seiner Lieferformate Fresh und Prime Now weiter voran. Geführt wird das doppelte Lottchen nun von dem langjährigen Amazon-Manager Wolfgang Eckert, der nun als "Director Amazon Fresh & Prime Now Germany" firmiert, weiß die Lebensmittel Zeitung.About you feiert die Freiheit:
Während in den letzten Auftritten von About You eher die Produkte im Fokus standen, soll die neue Kampagne wieder auf das Markenimage einzahlen. Die Freedom-Kampagne (Video) wurde inhouse entwickelt und entstand während eines eigens initiierten Festivals in Südafrika, das sehr vom Burning-Man-Festival in den USA inspiriert ist. Das Gefühl von Freiheit spiegele sich in der weiten Wüstenlandschaft und dem poetischen Off-Text sowie den Outfits der Protagonisten wider, meint Horizont.Ikea macht in Re-Commerce:
Ikea kauft alte Billys und Co zurück und verkauft sie dann wieder als Second-Hand-Produkte. Testweise ist das ab September in den Märkten Siegen, Kaarst, Würzburg, Hannover und Berlin-Lichtenberg möglich, berichtet die "FAZ." Da hat man also neben Teelichtern demnächst noch einem Grund mehr in die Filiale zu fahren.INTERNATIONAL
Bannstrahl für Prime-Versprechen:
Amazon darf in Großbritannien nicht mehr damit werben, Prime-Produkte bereits am nächsten Tag zu liefern. Das verlangt der britische Werberat, die Advertising Standard Authority (ASA). Grund: Gerade in der Weihnachtszeit konnte Amazon das Versprechen nicht halten. Kunden beschwerten sich. Wenn Prime-Produkte am nächsten Tag versprochen werden, dann aber nicht kommen, dann sei das irreführende Werbung, begründete der Werberat den Bannstrahl. Für Amazon wird das ein Grund mehr sein, sich von den völlig überforderten Logistikern, denen hierzulande spätestens im Weihnachtsgeschäft 2020 vollends die Puste ausgehen dürfte, schnellstmöglich zu emanzipieren. Europaweit.Halbe Milliarde Dollar für chinesischen Logistikdienst:
JD.com und Walmart haben zusammen 500 Millionen Dollar in den chinesischen Logistikdienst Dada-JD Daojia gesteckt.Klinik für Amazon-Mitarbeiter:
Die Versicherungskosten seiner Mitarbeiter werden Jeff Bezos wohl zu hoch: Der Amazon-Chef plant offenbar eine eigene Klinik sowie den Aufbau einer medizinischen Grundversorgung am Hauptsitz in Seattle.TRENDS & FAKTEN
Zahl des Tages:
Amazon hat die Zahl seiner Paket-Abholstationen verdoppelt. Im September 2017 waren es erst 180. Jetzt sind es rund 400, weiß die "Wirtschaftswoche". DHL verfügt mit bundesweit 3.400 Packstationen über mehr als acht Mal so viele Abholautomaten. Allerdings hat DHL dafür auch gefühlt 80mal so lange gebraucht.Beliebtester Beitrag am Vortag:
Das mit über 200 Millionen Produkten gewaltige Sortiment von Amazon ist, das liegt in der Natur der Sache, auch nicht arm an verrückten Produkten. Das vielleicht schrägste Produkt kostet aber auch gleich einen dicken Batzen Geld. Noch schräger als das Produkt sind aber die Bewertungen der Nutzer.
Start-up des Tages:
Wer im Internet auf der Suche nach professioneller Gastronomietechnik ist, der wird bei Gastrohero, dem E-Commerce-Start-up aus dem Ruhrgebiet, schnell fündig. Das Gefühl von Freiheit spiegele sich zum Beispiel an der weiten Wüstenlandschaft und dem poetischen Off-Text sowie den Outfits der Protagonisten wider, meint Horizont.Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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