Zalando + About You, Der Handel, Portoerhöhungen, Computop + Wero, Klarna, Tiktok, Temu, Amazon, Inditex, Verbrauchervorlieben

Zalando + About You, Der Handel, Portoerhöhungen, Computop + Wero, Klarna, Tiktok, Temu, Amazon, Inditex, Verbrauchervorlieben

Aktuelle E-Commerce-News: Zalando + About You, Der Handel, Portoerhöhungen, Computop + Wero, Klarna, Tiktok, Temu, Amazon und weitere Themen im Überblick.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
6 Min.· Aktualisiert am
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Das müssen Sie heute zum Thema E-Commerce wissen.

Certificate of Advanced Studies (CAS) in International Retail Management an der Universität St.Gallen – Seien Sie dabei!
Ab dem 11. Februar 2025 startet die nächste Durchführung des englischsprachigen CAS in International Retail Management! Hochkarätige Referenten aus Forschung und Praxis vermitteln das Rüstzeug, um Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Das flagship Programm orientiert sich an aktuellen Managementherausforderungen im Handel und fördert den informellen Austausch zwischen Branchenkollegen:innen. Weitere Details und Anmeldung bis 1. Januar 2025

HANDEL NATIONAL

Zalando übernimmt About You
Zalando plant laut Pressemitteilung die Übernahme von About You mit dem Segen der Hauptaktionäre Otto Group, Familie Otto, Heartland und des About-You-Managements. Der Preis pro Aktie soll bei 6,50 Euro liegen und damit 107 Prozent über dem Kurs von 3,90 Euro vom Dienstagabend. Gegenüber ihren Kunden wollen beide Unternehmen weiterhin als zwei Marken auftreten, hinter den Kulissen soll die B2B-Software Scayle von About You das auf Logistik fokussierte „E-Commerce-Betriebssystem“ ZEOS von Zalando ergänzen. Die hoch profitable SaaS-Commerce-Plattform Scayle zählt unter anderen Harrods, Fielmann, Deichmann, S.Oliver, Tom Tailor, Baur, Heine oder die Witt-Gruppe zu ihren Kunden.

Neue Ausgabe von Der Handel jetzt als E-Paper lesen
Geschäftsreisen erfordern aktuell mehr Vorbereitung als früher. Das liegt nicht nur daran, dass immer mehr Staaten vor der Einreise eine digitale Voranmeldung verlangen. Angesichts zahlreicher politischer Konfliktherde weltweit müssen Mitarbeiter auch für mögliche Gefahren am Zielort sensibilisiert werden. Die Redaktion von Der Handel hat darüber mit Experten gesprochen. Weitere Schwerpunkte in der Dezember-Ausgabe sind neue Trends bei Kundenbindungsprogrammen und IT/Software. Außerdem gibt es eine brandneue Quartalsauswertung des Start-up-Rankings „Visibility Charts E-Commerce“. Die aktuelle E-Paper-Ausgabe mit allen Inhalten des gedruckten Heftes können Sie hier herunterladen.

DHL: Netzagentur bestätigt Portoerhöhungen
Die Bundesnetzagentur hat der DHL Group laut Pressemitteilung einen durchschnittlichen Preiserhöhungsspielraum von 9,85 Prozent für die Jahre 2025 und 2026 genehmigt. Das Porto für einen Standardbrief erhöht sich ab Januar von 85 auf 95 Cent, während sich die Postkarte mit einem Anstieg von 70 auf 95 Cent noch deutlicher verteuert. Bei den Paketen steigt besonders der Preis für die 2-Kilogramm-Variante deutlich von 5,49 auf 6,19 Euro, zudem entfallen einige Versandoptionen wie der Priobrief und das Einschreiben Eigenhändig.

Computop erleichtert Integration von Wero
Der deutsche Zahlungsdienstleister Computop wird laut Pressemitteilung die Zahlungsverarbeitung für Banken bei der europäischen Wero-Bezahllösung übernehmen. Für diese Bankdienstleistungen, die die Händlerprüfung, die sichere Datenübermittlung und die Zahlungsabwicklung umfassen, hat das Unternehmen bereits Verträge mit einer französischen Großbank und einem deutschen Zahlungsabwickler geschlossen. Die ersten Zahlungen über Wero sollen im zweiten Quartal 2025 möglich sein. Online-Händler können sich bereits jetzt über das Computop Paygate mit Wero verbinden und die Zahlart in ihre Shops integrieren.


HANDEL INTERNATIONAL

Klarna muss 500 Mio. Kronen Strafe zahlen
Das schwedische Fintech-Unternehmen Klarna muss wegen mangelhafter Geldwäschekontrollen 500 Mio. schwedische Kronen (43,4 Mio. Euro) Strafe an die schwedische Finanzaufsicht zahlen, berichtet Finews.ch. Die Behörde bemängelt vor allem fehlende Vorkehrungen gegen möglichen Missbrauch in den Jahren 2021 und 2022, verzichtet aber auf härtere Strafen wie die Entziehung der Lizenz oder eine offizielle Rüge. Die Bewertung von Klarna liegt nach einer Achterbahnfahrt kurz vor dem geplanten Börsengang derzeit bei 20 Mrd. Dollar.

Tiktok Shop in Spanien und Irland
Tiktok Shop startet noch in dieser Woche in Spanien und in Irland, meldet Smcp.com. Die 20 Mio. aktiven Nutzer in Spanien und die 2,2 Mio Nutzer in Irland können dann, beim Konsumieren von Kurzvideos und Live-Streamings, direkt aus der App auch Produkte kaufen. Während der Dienst in Spanien zunächst auf eingeladene Händler beschränkt ist, können sich irische Unternehmen bereits jetzt registrieren. Noch nicht bekannt ist, ob auch Händler aus anderen Ländern, insbesondere aus China, an Spanier oder Iren verkaufen dürfen.

Temu will sich hochwertiger positionieren
Der chinesische Online-Marktplatz Temu will scheinbar neben Billigprodukten künftig auch höherpreisige Waren anbieten, wie sich laut Modernretail.co bei der Footwear Show New York Expo gezeigt habe. Die Absicht sei laut der Analystin Sky Canaves von Emarketer die Zielgruppe in den USA auszubauen und sich als Alternative zu Amazon zu etablieren. Während einige der anwesenden Schuhmarken, die Produkte im mittleren Preissegment um 60 Dollar anbieten, Interesse an einer Zusammenarbeit zeigen würden, blieben Premium-Anbieter skeptisch gegenüber dem bisher für Niedrigpreise bekannten Marktplatz.

Amazon verkauft Autos
Amazon hat in 48 US-Städten, darunter San Francisco und Washington D.C., mit dem Online-Verkauf von Neuwagen begonnen, berichtet Handelsblatt.com. Wer bis Mitte Januar ein Auto kauft, erhält zur Einführung einen Amazon-Gutschein über 2.300 Dollar als Dankeschön. Bestellbar sind momentan alle Modelle, sofern sie von Hyundai sind. Wagen von Nissan und BMW werden allerdings schon angezeigt, aber noch ist unklar, wann sie verkauft werden. Alle Vereinbarungen und Verträge sind online verfügbar und können digital unterschrieben werden.

Inditex steigert Umsatz und Gewinn
Der spanische Modekonzern Inditex, zu dem die Marken Zara, Massimo Dutti, Pull & Bear und Bershka gehören, steigerte laut Fashioninited.com seinen Umsatz in den ersten neun Monaten 2024 um 7,1 Prozent auf 27,4 Mrd. Euro. Der Nettogewinn wuchs im gleichen Zeitraum um 8,5 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro, während die Rohertragsmarge leicht auf 59,4 Prozent anstieg. Zwischen erstem November und neuntem Dezember sollen die Verkäufe im stationären und im Online-Handel um neun Prozent zugelegt haben, was als positive Resonanz auf die Herbst- und Winterkollektionen gewertet wird.


Verbraucher ändern ihre Vorlieben
Das wichtigste Kriterium der Deutschen beim Shoppen bleibt unverrückbar der Preis. Doch danach verschieben sich die Prioritäten, wie Lebensmittelzeitung.net eine Studie von OC&C zitiert. Qualität und Langlebigkeit gewinnen deutlich an Bedeutung, während zeitgleich Nachhaltigkeit oder angebotene Treueprämien (minus 5,2 Prozentpunkte zum Vorjahr) an Wichtigkeit verlieren. Mehr Geld als letztes Jahr wollen die Verbraucher für Lebensmittel und Tierbedarf (27 Prozent), Reisen (19 Prozent) und Fitness (12 Prozent) ausgeben, allerdings kaum für Elektronik, DIY oder Möbel (ein Prozent); bei Mode und Beauty soll sogar gespart werden (zwei Prozent).

Medienkompetenz der Schweizer zeigt Lücken
Die digitale Medienkompetenz der Schweizer Bevölkerung zeigt deutliche Lücken, wie Handelszeitung.ch eine Studie des Netzwerks Politools zusammenfasst. Bei Tests erreichten die rund 3.000 Befragten aus der deutsch- und französischsprachigen Schweiz durchschnittlich nur sechs von 19 möglichen Punkten. Besonders die Unterscheidung zwischen redaktionellen Inhalten, Kommentaren und Werbung bereitet vielen Schweizern Schwierigkeiten, was für Online-Händler bei der Gestaltung ihrer Kommunikation relevant sein dürfte.


BLACK-FRIDAY-NACHLESE

Black Friday nicht immer der günstigste Shopping-Tag
Die besten Schnäppchen der Black Week waren nicht zwangsläufig am Black Friday selbst zu finden, zeigt eine Analyse des Vergleichsportals Billiger.de. Besonders bei Elektronikartikeln wie dem Google Pixel 8 Pro (23 Prozent günstiger) und der Garmin Epix Pro Gen2 (18 Prozent Ersparnis) blieben die Preissenkungen auch nach der Aktionswoche bestehen. Dagegen zogen die Preise einiger Produkte wie der Bosch-Küchenmaschine MUM5 und des Samsung Galaxy Tab A9+ zum Black Friday wieder deutlich an, nachdem sie in der Vorwoche noch bis zu 25 Prozent unter dem üblichen Niveau lagen.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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