Zalando überraschend optimistisch, Amazon Echo, Wayfair, JD, EHI-Studie

Zalando überraschend optimistisch, Amazon Echo, Wayfair, JD, EHI-Studie

Bei Twitter kann man nun also auch Audio-Tweets absenden. Gesprochene Zeilen, statt Texte tippen. Das klingt für den Onlinehandel zunächst weniger relevant. Dann aber doch. Die Menschen werden schreib- und lesefauler. Darauf wird sich dann auch die Usability von Webshops einstellen müssen. Und wir hier eines Tages auch. Mit munterer Stimme zu lesen: Guten Morgen.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Bei Twitter kann man nun also auch Audio-Tweets absenden. Gesprochene Zeilen, statt Texte tippen. Das klingt für den Onlinehandel zunächst weniger relevant. Dann aber doch. Die Menschen werden schreib- und lesefauler. Darauf wird sich dann auch die Usability von Webshops einstellen müssen. Und wir hier eines Tages auch. Mit munterer Stimme zu lesen: Guten Morgen.

HANDEL NATIONAL


Zalando überraschend optimistisch Hatte Zalando seine Prognose zuletzt noch zurückgeschraubt, ist man nun deutlich optimistischer. Der Modehändler rechnet im laufenden zweiten Quartal mit einer signifikanten Umsatz- und Ergebnissteigerung, die deutlich über den aktuellen Markterwartungen liegt. Gründe sind ein verändertes Konsumverhalten, insbesondere eine stark gestiegene Präferenz für digitale Angebote, sowie die konsequente Umsetzung der Plattformstrategie, darunter der beschleunigte Ausbau des Zalando Partnerprogramms. Das Unternehmen will erste Zahlen zum jüngsten Geschäftsverlauf am 16. Juli veröffentlichen.

Amazon Echo Auto ist da
Amazon bringt den "Echo Auto" nun auch nach Deutschland. Damit können Sie sich dann auch im Auto von Alexa schlechte Witze erzählen lassen oder allerlei andere Entertainment-Funktionen nutzen.

INTERNATIONAL

Wayfair im Höhenflug
Während sich der Online-Möbelhandel hierzulande immer noch eher schwer tut, profitiert Wayfair in den USA massiv von der Corona-Krise. Die Aktie des Online-Möbelhändlers ist trotz hoher Verluste zuletzt förmlich explodiert. Bei CNBC erklärt man Wayfair nun schon zum Amazon für Haushaltswaren.
JD startet gut
Dem Alibaba-Rivalen JD.com trauen Anleger wohl noch so einiges zu. Beim IPO an der Börse in Hongkong legte die Aktie um über 5% zu. JD.com ist außerdem an der Nasdaq notiert.



Corona forciert Digitalisierung
Der Handel setzt angesichts von Corona vermehrt auf digitale Anlaufstellen. So planen zukünftig 29% der Handelsunternehmen zusätzlich zu ihrem Onlineshop den Aufbau einer App, einer Marktplatzanbindung oder sogar selbst zu einer Plattform zu werden. „Im Handel ist nun vieles möglich, was vor Corona mitunter schwierig erschien. Verfügbarkeitsanzeige, Online-Reservierung, Drive-In-Abholung – das sind alles Services, die Kunden inzwischen rege nutzen. Mehr als 30% der Händler und Händlerinnen bieten kurzfristig neue oder ausgeweitete Services an“, erklärt Lars Hofacker, E-Commerce-Experte beim EHI, die Ergebnisse der persönlichen Interviews der Studie „Connected Retail 2020“.

Shopping-Apps profitieren
Eine globale Datenerhebung von Adjust und Liftoff zeigt eine wachsende Akzeptanz der Verbraucher für Shopping-Apps. Dabei begünstigten die Ausgangsbeschränkungen durch die Corona-Pandemie zusätzlich das Mobile-Shopping-Verhalten.
Favorit der Leser
Im deutschen Online-Modehandel zeichnet sich ein positiver Corona-Effekt ab: Wie das Finanztechnologie-Unternehmen After Pay in einer Verbraucherumfrage ermittelte, ist die Zahl der E-Fashion-Käufe seit der zweiten Märzhälfte um 28% gestiegen.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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