Zalando wächst mit Partnern, DHL-Fail, Douglas, Amazon B2B, Rewe

Zalando wächst mit Partnern, DHL-Fail, Douglas, Amazon B2B, Rewe

Liebe Leserin, lieber Leser, Social Media kann eine tolle Sache sein. Doch manchmal ergeht es einem wie dem "Zauberlehrling". Bei DHL beispielsweise wird auf den Fluren vielleicht gerade Goethe zitiert: "Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los."

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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HANDEL NATIONAL


Zalando wächst mit Partnern Zalando läuft mit Gewinn durchs zweite Quartal. Zalando profitiert dabei mehr denn je vom Plattformgeschäft und vom Partnerprogramm. Vor allem dort dürfte auch in Zukunft weiter starkes Wachstum zu holen sein.
Der Umsatz stieg um 20,1% auf 1,6 Milliarden Euro. Zalando erzielte dabei ein bereinigtes EBIT von 101,7 Millionen Euro, was einer gegenüber dem Vorjahresquartal leicht gesunkenen Marge von 6,4% entspricht. Das Unternehmen steigerte sein Bruttowarenvolumen (Gross Merchandise Volume, GMV) um 23,7% auf 2 Milliarden Euro.
Auch wenn das Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal etwas abflachte, sind die weiteren Aussichten positiv. Außerdem wichtig: Mehr Kunden, mehr mobile Visits und eine weiter sinkende Warenkörbgröße.
DHL: Twitter-Aktion wird zum Bumerang Wie groß die Selbstüberschätzung bei DHL ist, kann man daran ablesen, dass eine Fan-Aktion bei Twitter gerade so richtig nach hinten losgegangen ist. DHL hatte die Nutzer dazu aufgerufen, Fan-Fotos zu posten. Gewinnspiel inklusive. Doch die "Fans" zeigten zum Hashtag#DHLFanfoto lieber Pleiten, Pannen, Parkverstöße. Der Konzern, der so die Schleusen der Kritik geöffnet hat, regiert eher hilflos. Der "Fail" war programmiert. Zu glauben, die Marke habe Fans, grenzt an systematische Selbstüberschätzung.

Douglas investiert in Luxus-Beauty Douglas kauft sich eine Mehrheitsbeteiligung (51%) an Niche Beauty, Online-Shop für Luxuskosmetik. Das Ziel ist klar: Stärkung der Beauty-Plattform mit Luxus-Marken, die hierzulande sonst teilweise schwer zu haben sind.

Takeaway wächst deutlich
Der Essenslieferdienst Takeaway konnte seinen Gesamtzumsatz im ersten Halbjahr um 68% auf 185 Millionen Euro steigern. In Deutschland, wo die Takeaway-Tochter Lieferando seit April Bestellungen von Foodora, Pizza.de und Lieferheld ausfährt, setzte Takeaway knapp 83 Millionen Euro. Ein Plus von 111 Prozent. Profitabel ist die deutsche Marke Lieferando aber noch nicht, weiß Gründerszene. Im zweiten Quartal schaffte der Lieferdienst in Deutschland dreimal mehr Bestellungen als in den drei Monaten zuvor.
Rewe testet Online-Wäscherei
Rewe lotet das Potenzial einer Kooperation mit dem Online-Wäscherei-Service Wasch mal aus. In zunächst drei Rewe-Märkten testet der Händler Bring- und Abholstationen für den mobilen Wäschedienstleister, meldet die LZ.


Abgesang auf Facebook-Währung?
Die Facebook-Währung Libra könnte beerdigt werden, bevor es richtig losgeht. Die Warnung schickte Mark Zuckerberg Richtung Investoren. Über die Gründe für einen möglichen Abgesang spekuliert t3n.
Favorit der Leser
Amazon hat ein neues Private Label für Geschäftskunden gestartet. Die B2B-Marke nennt sich Amazon Commercial, startet mit Toilettenpapier und ergänzt die bisherige Consumer Eigenmarke Amazon Basics. Was muss man darüber wissen?
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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