
Multifunktionale IT-Geräte sind gefragt
Der Umsatz mit Unterhaltungselektronik geht noch einmal leicht zurück, aber stabilisiert sich. Die Grenzen zwischen IT-Geräten und Unterhaltungselektronik verschwimmen zunehmend.
David WöllensteinRedakteurUmsatztreiber flache Fernseher
Fast die Hälfte (44 Prozent) des Umsatzes in der Unterhaltungselektronik wird mit Flachbildfernsehern erzielt. Die Umsätze mit Flat-TVs werden den aktuellen Prognosen zufolge 2015 leicht um 1,5 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro zurückgehen. Drei Viertel des Geschäfts machen dabei inzwischen internetfähige Smart-TVs aus. Schwächer entwickelt sich das Geschäft mit Digitalkameras (minus 11 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro).
Dabei werden vor allem günstige Kompaktkameras immer öfter durch Smartphones ersetzt, wodurch der Gesamtmarkt rückläufig ist. Gefragt sind dagegen vermehrt hochwertige Kameras. Gegen den Trend zulegen kann das Geschäft mit Musikanlagen, das um 3 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro wachsen soll.
"Besonders bei den Musikanlagen spielen die Vernetzung und die Möglichkeit, zum Beispiel Streaming-Dienste nutzen zu können, eine herausragende Rolle. Die Internetfähigkeit eines Geräts wird in der gesamten Unterhaltungselektronik zu einem entscheidenden Kaufgrund", berichtet Kempf.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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