Neckermann plant Stellenabbau

Neckermann plant Stellenabbau

Der Versandhändler Neckermann.de leidet weiter unter dem schwächelnden Kataloggeschäft. Nun sollen massiv Stellen abgebaut werden. Die Gewerkschaft Verdi spricht von einem "harten Schlag".

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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"Die Beschäftigten wurden kalt erwischt und sind geschockt", sagte Stefanie Nutzenberger, Verdi-Bundesvorstandsmitglied für den Handel am Freitag. "Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist ein harter Schlag und in der Dimension völlig unerwartet", so die Gewerkschafterin

Das Unternehmen war im vergangenen Jahr Berichten zufolge zurück in die Verlustzone gerutscht - nach einer schwarzen Null vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen im Jahr zuvor. Grund war das schwächelnde Kataloggeschäft. Der Versandhändler hatte daher angekündigt, den Onlinehandel zu verstärken und das Kataloggeschäft schrittweise zu schrumpfen. 

Wettbewerb macht Versender zu schaffen

Die wachsende Konkurrenz durch Onlinehändler wie Zalando setzt den etablierten Versandhändlern deutlich zu. 2011 verbuchte Neckermann Erlöse leicht unter dem Vorjahreswert von 1,3 Milliarden Euro. 

Neckermann gehörte einst zu dem Handels- und Touristikkonzern Arcandor. Nach der Arcandor-Pleite wurde das Unternehmen komplett vom US-Investor Sun Capital übernommen.

dpa

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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