
Neckermann wird wieder bestreikt
Die Gewerkschaft Verdi kämpft weiter um einen Sozialplan für die Beschäftigten des Traditionsversenders Neckermann. Auch heute wird in der Frankfurter Zentrale gestreikt.
Thomas RehmRedakteurNeckermann will nach Plänen des Managements den Eigenhandel mit Textilien sowie das Frankfurter Zentrallager aufgeben und zum Jahresende 1.380 von 2.500 Stellen in Frankfurt streichen. Der Neckermann-Betriebsrat hofft auf weniger Entlassungen.
Die Gewerkschaft hatte ein Alternativkonzept vorgeschlagen, mit dem eine Vielzahl der Stellen erhalten werden sollte. Verdi teilte mit, die Gangart werde nun verschärft, nachdem am Mittwoch die Verhandlungen über einen Interessensausgleich und Sozialplan in der Verwaltung gescheitert waren.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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