Im Streit mit den MediaMarkt-Gründern um die Macht in der Media-Saturn-Holding musste Metro-Chef Eckhard Cordes nun laut "Der Spiegel" eine erste Schlappe hinnehmen.
"Nicht nach Belieben" Gericht bestimmen
Erich Kellerhals und Mitgründer Leopold Stiefel werfen Metro-Chef Eckhard Cordes vor, bei Media-Saturn durchregieren zu wollen und damit gegen ältere Vereinbarungen zu verstoßen, die ihnen angeblich ein größeres Mitspracherecht einräumen.
Die Metro wies die Vorwürfe zurück und setzte bislang auf ein Schiedsgericht. Diese Hoffnung erfüllt sich laut "Spiegel" nun nicht.
Das OLG urteilte, die Metro dürfe nicht "nach Belieben" ein Gericht bestimmen, von dem sie glaube, "eine ihr unliebsame Entscheidung vermeiden zu können".
