Online City Wuppertal und Atalanda rüsten den lokalen Handel gegen Amazon auf

Online City Wuppertal und Atalanda rüsten den lokalen Handel gegen Amazon auf

Können Städte mit eigenen Online-Marktplätzen den lokalen Handel stärken? Den Beweis will jetzt die Wuppertaler Wirtschaftsförderung mit "Online City Wuppertal" antreten.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
Teilen
2013 wollte schon Rheda-Wiedenbrück Amazon den Kampf ansagen. Das Projekt war eher hemdsärmelig, ist auch heute noch eher ein digitales Schaufenster des örtlichen Mittelstands. Kann Wuppertal das zusammen mit Jobcenter, Sparkasse, Volksbank, Einzelhandelsverband, Werbegemeinschaft IG1 und WZ besser?

Es ist ein Versuch mit Anspruch: 25 Einzelhändler präsentieren hier zum Start ihre Produkte. Es gibt sogar Same Day Delivery. Für die taggleiche Lieferung sorgt MyCocktail Taxi.

Das Angebot ist ein Querschnitt durch die Stadt. Mode, Schmuck, Wein, Süßwaren, Leuchten, Küchenzubehör, Bettwaren, Tiernahrung, Künstler- und Bürobedarf, Brautkleider bis hin zu Kunstdrucken gibt es im Sortiment.

Hinter der "Online City Wuppertal" steht auch Atalanda. Die Gründer Roman Heimbold und René Baisch haben unter der Marke bislang lokale Shopping-Portale in Salzburg und Hamburg hochgezogen. Der Marktplätze sind ebenso wie Wuppertal über Atalanda.com erreichbar. Die Wuppertaler Händler sind aber außerdem unter onlinecity-wuppertal.de präsent.

Atalanda arbeitet zudem nun mit dem Shopping Center Betreiber ECE zusammen. Gemeinsam bieten die Partner im Frankfurter Skyline Plaza Same Day Delivery an.

Die Kunden vor Ort können ihre Einkaufstüten an einer Annahmestelle in der Ladenstraße abgeben und bekommen die Ware noch am selben Tag zwischen 19 und 21 Uhr nach Hause geliefert. Die Kosten für den Besucher betragen pro Lieferung 3 Euro.
Teilen
OK
Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.