Vor Abschluss der Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite über einen Sozialplan, kündigt die Otto Gruppe eine deutliche Reduzierung des angekündigten Stellenabbaus an.
Leistungsverzicht der Mitarbeiter
Aktuell stünden die Verhandlungen der Arbeitnehmervertreter sowie der Arbeitgeberseite über den Interessenausgleich und den Sozialplan an. Beide Seiten gehen davon aus, dass die finalen Ergebnisse noch vor der Sommerpause bekannt gegeben werden können.
"In den vergangenen Monaten ist es bereits gelungen, über das vorausschauende Personalmanagement, Versetzungen oder auch die Fluktuation die Zahl der noch abzubauenden Vollzeitstellen um mehr als die Hälfte zu reduzieren", so Alexander Birken, Konzernvorstand Multichannel Distanzhandel.
"Dass die Arbeitsplätze erhalten werden konnten, ist zwar positiv. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dies auch mit Leistungsverzicht der betroffenen Mitarbeiter verbunden ist. Unter den gegebenen Umständen war diese Lösung der bestmögliche Kompromiss", kommentiert der Konzernbetriebsratsvorsitzende Uwe Rost.
Die Otto Group beschäftigt in allen drei Firmen Otto, Baur und Schwab 6.300 Mitarbeiter in Vollzeitstellen.
