Otto bewegt die Werbebilder in der Zeitschrift

Otto bewegt die Werbebilder in der Zeitschrift

Video gucken beim Umblättern: Das Versandhaus Otto testet die neue Werbeform "Video in Print Ad" in einer Illustrierten und bringt somit bewegte Bilder in ein Heft.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Werbung für den neuen Katalog

Das Video kommt demnach im Januar 2010 zum Einsatz, wenn der neue Otto-Katalog beworben wird. Ausgewählte Empfänger bekommen das VIP Ad bereits im Rahmen eines "Gala" Premium-Versands vorab im Dezember dieses Jahres zu sehen.

Der Hamburger Versandhändler wolle mit der neuen Werbeform seine zukunftsorientierte und moderne Zielgruppenansprache weiter ausbauen und seine Rolle als innovatives Unternehmen betonen, heißt es.

Aufwändige Technik

Mit einem Teil der "Gala"-Abo-Auflage wird für das Video eine vierseitige Beilage des Versenders mit den Heften folienverschweißt: Beim Aufklappen der Beilage wird demnach nur der 2,7 Millimeter dünne LCD-Bildschirm sichtbar, der mit einer kratzfesten Polycarbonat-Schicht überzogen ist.

Mit Hilfe von drei Bedienknöpfen auf der Seite sollen die Leser durch verschiedene audiovisuelle Inhalte navigieren. Dabei sollen sie neben einem Hauptfilm weitere Kapitel, wie etwa Informationen zum Dreh, ansteuern können.

Die hinter dem Display liegende Batterie lasse sich mit Hilfe eines USB-Kabels wieder aufladen, so dass die Videos beliebig oft angesehen werden und über die USB-Schnittstelle auf den eigenen Rechner gezogen werden können. Je nach installierter Speicherkapazität sollen Videos von bis zu zwei Stunden Spielzeit auf diesem Wege präsentieren werden können.

Wie das "Video in Print Ad“ aussehen soll, erläutert Otto auch in einem kleinen Film bei Youtube.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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