Otto darf Quelle-Marken nutzen

Otto darf Quelle-Marken nutzen

Nun ist es offiziell: Der Hamburger Versandhauskonzern Otto darf die Markennamen des insolventen Versandhändlers Quelle nutzen - allerdings unter Auflagen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Käufer der anderen Quelle-Marken würden das Recht erhalten, die Kundendaten im gleichen Umfang zu nutzen wie Otto selbst. Das Unternehmen hatte dies angeboten, um wettbewerbsrechtliche Bedenken auszuräumen.

Was passiert mit der Marke Privileg?

Die Hamburger hatten die Markenrechte bereits im vergangenen November gekauft, darunter auch die Technik-Eigenmarke "Privileg". Nun darf Otto neben der begehrten Marke auch die Logos und die meisten Internet-Adressen von Quelle nutzen. 

Zunächst wolle Otto das Internetkaufhaus Quelle.de reaktivieren, heißt es in einem Bericht des "Handelsblatt". Noch keine Entscheidung gebe es darüber, was mit der Marke Privileg geschehen soll. Verhandlungen über einen Weiterverkauf an die Metro-Tochter Media-Saturn waren vor Weihnachten gescheitert.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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