
Outdoor-Marken untersagen Onlineverkauf
Adidas machte den Anfang, nun wollen auch die Outdoor-Marken Deuter und Lowa ihre Produkte nicht mehr über Internethändler verkaufen.
Björn BöerChefredakteurMarkenprodukte noch im Netz erhältlich
Noch immer findet man Produkte von Deuter und Lowa auf Online-Verkaufsplattformen - genau wie Adidas-Produkte. Das können zum Beispiel Angebote von Privatpersonen sein, sagte Adidas-Sprecher Lars Mangels in Herzogenaurach. Oder Händler, die die Vertriebsvereinbarung nicht unterschrieben haben und ihre Vorräte verkaufen, sagte Deuter-Verkaufsleiter Herrlinger.
Eine Amazon-Sprecherin betonte aber, dass die Anbieter über Amazon einen eigenen Shop einrichten könnten und damit nicht auf Händler angewiesen seien: "Viele Markenhersteller nutzen die Möglichkeit, sich bei Amazon einen Markenshop einzurichten." Zudem könnten Kunden weiterhin bei Amazon Produkte von Adidas, Deuter und Lowa bestellen, obwohl die Hersteller dort keinen Markenshop betreiben. Woher diese Produkte stammen, ließ sie allerdings offen. Anbieter sind auch Händler aus dem Ausland.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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