Penny-Konzept wird umgekrempelt

Penny-Konzept wird umgekrempelt

Die Rewe Group hat mit der Neupositionierung ihrer defizitären Discount-Tochter begonnen. Mit dem Konzept des "rationalisierten Supermarkts mit Discountpreisen" will Penny den Konkurrenten Aldi, Lidl und Netto Paroli bieten.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Nummer vier im deutschen Discount bringt in Berlin 50 umgebaute Filialen an den Start. Am kommenden Montag werden demnach dann auch in Köln die Märkte im neuen Look eröffnet. Insgesamt stellt Penny 800 Standorte insbesondere in Großstädten Schritt für Schritt auf das "Dürener Modell" um, das einem rationalisierten Supermarkt mit Discountpreisen ähnelt.

Abheben von der Konkurrenz

Der Rewe-Discounter will sich damit künftig von seinen Rivalen Aldi, Lidl und Netto unterscheiden. Dafür überarbeitet die Handelsgruppe auch ihr Sortiment. Penny führt als erster Discounter derzeit eine Dachmarke ein, die den Namen der Handelsgruppe trägt.

Die Rewe Group arbeitet seit Monaten auf Hochtouren an der Sanierung des Discounters, der im vergangenen Jahr nach Informationen der Lebensmittel Zeitung rund 140 Millionen Euro operativ Verlust einfuhr. Penny erzielte zuletzt einen Umsatz von rund sieben Milliarden Euro in Deutschland.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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