Quelle-Katalog wird gedruckt

Quelle-Katalog wird gedruckt

Der Arcandor-Insolvenzverwalter hat am Freitag den Druckauftrag für den Quelle-Katalog erteilt. Eine Staatsbürgschaft ist laut CSU-Chef Seehofer "auf einem guten Weg".

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Görg hofft, dass Quelle die Kataloge nun mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung fertig stellen und ausgeliefern kann. Er habe am Freitag den Druckauftrag für den Herbst/Winter-Katalog erteilt, teilte er in Essen mit. Als Voraussetzung für den Druck wurde zuvor eine gesicherte 50-Millionen-Euro-Bürgschaft genannt.

Druckerei steht bereit

Die Bürgschaft werde von Quelle beantragt, um so eine Wiederaufnahme des Geschäfts mit der Essener Valovis Bank zu ermöglichen, sagte Görg. An der Bürgschaft sollte sich auch der Bund beteiligen. Bayern hatte bereits am späten Donnerstagabend eine Beteiligung an der Bürgschaft zugesagt.

Bei der Nürnberger Druckerei, die den Quelle-Katalog drucken sollte, liefen am Freitag die Vorbereitungen, um sofort nach der Freigabe die Maschinen anzuwerfen. Das Versandhaus braucht 20 bis 25 Millionen Euro für den Druck des neuen Quelle-Katalogs.

Bürgschaft "auf einem guten Weg"

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte am Freitagnachmittag, es gebe noch keine Entscheidung im Fall Quelle. Die Bürgschaft für den Katalog sei aber nach seinem Kenntnisstand auf einem guten Weg. „Der Insolvenzverwalter ist Herr des Verfahrens", sagte Seehofer in Amberg.

Der Quelle-Katalog wird nach Angaben des Unternehmens mit einer Auflage von rund neun Millionen Exemplaren gedruckt. Mit dem gedruckten Katalog erzielt das Versandhaus rund 40 bis 50 Prozent seines Umsatzes.

Der Handel / dpa

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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