Quelle zahlt Staatskredit zurück

Quelle zahlt Staatskredit zurück

Der Quelle-Massekredit in Höhe von 50 Millionen Euro wurde zurückgezahlt. Damit konnte der Versender seinerzeit nicht gerettet, aber wenigstens ordentlich abgewickelt werden.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der Freistaat hatte den Betrag gemeinsam mit Sachsen und dem Bund auf dem Höhepunkt der Quelle-Krise im Juli 2009 zur Verfügung gestellt, damit Quelle in der Insolvenz fortgeführt werden konnte.

Der Kredit diente als Sicherheit für die Essener Valovis Bank, die das Versandunternehmen nach der Insolvenzanmeldung von sämtlichen Geldströmen abgeschnitten hatte. Dadurch konnte Quelle seine Lieferanten nicht mehr bezahlen, auch die Kunden verloren das Vertrauen.

Factoring ging weiter

Mit dem Massekredit im Rücken jedoch lief das sogenannte Factoring-Programm wieder an. Dabei trat Quelle wie gewohnt seine Kundenforderungen gegen einen Abschlag an die Bank ab und wurde im Gegenzug von dieser mit Geld versorgt.

Der Kredit konnte das einst von Gustav Schickedanz gegründete Unternehmen zwar nicht retten, ermöglichte jedoch eine halbwegs geordnete Abwicklung der Insolvenz. Nach mehreren Entlassungswellen gingen im Quelle-Stammhaus in Fürth Ende Februar die letzten Lichter aus.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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