
Quelle.de-Manager sieht gelungenen neuerlichen Neustart
100 Tage neue Quelle.de: Der ehemalige Traditionsversender, der nun zur Otto Group gehört, sich sieht nach der abermaligen Neuausrichtung des Portals auf gutem Weg.
Umsatz über Plan
"Der komplett neue Onlinshop auf quelle.de läuft sehr deutlich über Plan und ist dem hohen Besucheransturm von mehr als 20.000 Besuchern pro Tag gewachsen. Nachfrage und Umsatz lagen in den ersten 100 Tagen 50 Prozent über Plan", freut sich der für das Portal zuständige Manager Harald Gutschi - ohne allerdings auch diesmal konkrete Umsatzzahlen zu nennen. Aufgrund der sehr erfreulichen Entwicklung der ersten 100 Tage lasse sich bereits jetzt feststellen, dass Besuchsfrequenz und Umsatz im Gesamtjahr über den Plänen liegen werden. "Das Geschäftsmodell funktioniert und erhält hohen Kundenzuspruch", ist Gutschi überzeugt.
Quelle.de setzt auf Synergien innerhalb der Otto Group: So werden beispielsweise die Shop- und Warensysteme, die vertriebliche Infrastruktur, das Category Management sowie die gesamte Logistik über die verschiedenen Unternehmen der Otto Group sichergestellt. Die Bezahlarten - Rechnung, Kreditkarte und Bezahlung auf Raten - werden demnach von den Kunden ebenso gut angenommen wie andere Serviceleistungen von Quelle.de. Die stärksten Sortimente des Onlineportals sind eigenen Angaben zufolge Haushaltstechnik und Möbel, im Sortiment Haushaltstechnik spiele die traditionelle Quelle-Marke Privileg "eine zentrale Rolle".
Quelle.de gehört zu Unito, Unito gehört zu Baur
Innerhalb der Otto Group ist Quelle.de seit dem Jahr 2013 eine Tochtergesellschaft von Unito. Unito wiederum ist Mitglied der deutschen Baur-Gruppe in Burgkunstadt und betreibt auch die Onlineshops Quelle.ch und Quelle.at. Als mittelfristiges Umsatzziel von Quelle gibt das Unternehmen gut 100 Millionen Euro im Jahr an.
"Wenn die Entwicklung so positiv anhält, erreichen wir mit quelle.de den Break-Even ein Jahr früher als geplant, also im zweiten Geschäftsjahr", prognostiziert Unito-Geschäftsführer Gutschi. "Wir erreichen somit relativ schnell die von der Otto Group geforderten nachhaltigen Renditezielsetzungen."
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
Alle Beiträge