Am gestrigen Montag hatte die Pressestelle von Schlecker eine Erklärung verschickt, laut der die Verträge über den Kauf von IhrPlatz von der DUBAG und dem zuständigen Insolvenzverwalter bereits unterzeichnet seien und die Übernahme von Schlecker XL zeitnah folgen solle.
Die "Wirtschaftswoche" hatte dagegen berichtet, die Rettung von IhrPlatz und Schlecker XL könne doch noch platzen. Grund sei ein Streit über den Wert der Regalware der Unternehmen zwischen den Gläubigern des insolventen Schlecker-Konzerns und der Dubag. Euler Hermes wolle mehr Geld als zunächst vereinbart.
"Dieser Vorwurf ist falsch", sagte der Euler-Hermes-Sprecher. Am Dienstagvormittag begann in Ulm die Gläubigerversammlung von Schlecker. Dabei sei IhrPlatz allerdings kein Thema. Die Tagung der IhrPlatz-Gläubiger finde erst am Mittwoch statt, sagte der Sprecher.
dpa, DH

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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