Rossmann will seine Position nach der Insolvenz des Rivalen Schlecker ausbauen. Deutschlands zweitgrößte Drogeriekette knackte eine historische Umsatzmarke und will dem neuen Branchenführer dm auf den Pelz rücken.
Er betrug Roßmann zufolge etwa drei Prozent des Umsatzes von 5,12 Milliarden Euro. Exakte Angaben zum Gewinn unterm Strich machte Roßmann nicht - es seien mehr als 100 Millionen Euro, sagte er.
Kein Interesse an Schlecker-Übernahme
Der Gründer der Drogeriekette hatte im Januar auch grundsätzliches Interesse an der Übernahme von bis zu 80 Filialen von Schlecker oder deren Tochter IhrPlatz in guten Lagen wie Bahnhöfen signalisiert.
Die von Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz favorisierte Suche nach einem großen Investor sei für ihn derzeit aber kein Thema, stellte Roßmann klar: "Ich habe gesagt, dass ich an einzelnen Standorten interessiert bin. Für große Lösungen steht Rossmann nicht zur Verfügung."
Rossmann eröffnete vor 40 Jahren den ersten Markt - und führte damit die Selbstbedienung im deutschen Drogeriehandel ein.
