Rossmann will Schlecker-Marktlücke nutzen

Rossmann will Schlecker-Marktlücke nutzen

2 Min.Aktualisiert am
Teilen

Rossmann will seine Position nach der Insolvenz des Rivalen Schlecker ausbauen. Deutschlands zweitgrößte Drogeriekette knackte eine historische Umsatzmarke und will dem neuen Branchenführer dm auf den Pelz rücken.

Erstmals in der 40-jährigen Firmengeschichte knackte die Drogeriekette Rossmann die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro. Die Erlöse stiegen um 10,5 Prozent. Das Familienunternehmen konnte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr den Gewinn vor Zinsen und Steuern kräftig steigern.

Er betrug Roßmann zufolge etwa drei Prozent des Umsatzes von 5,12 Milliarden Euro. Exakte Angaben zum Gewinn unterm Strich machte Roßmann nicht - es seien mehr als 100 Millionen Euro, sagte er.

Kein Interesse an Schlecker-Übernahme

Der Gründer der Drogeriekette hatte im Januar auch grundsätzliches Interesse an der Übernahme von bis zu 80 Filialen von Schlecker oder deren Tochter IhrPlatz in guten Lagen wie Bahnhöfen signalisiert.

Die von Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz favorisierte Suche nach einem großen Investor sei für ihn derzeit aber kein Thema, stellte Roßmann klar: "Ich habe gesagt, dass ich an einzelnen Standorten interessiert bin. Für große Lösungen steht Rossmann nicht zur Verfügung."

Rossmann eröffnete vor 40 Jahren den ersten Markt - und führte damit die Selbstbedienung im deutschen Drogeriehandel ein.

Teilen

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.