
Samstag bleibt der beliebteste Einkaufstag
Einkaufen ist eine Frage des Alters: Während Menschen der Generation "55 Plus" durchschnittlich 256 mal im Jahr einkaufen, kommen junge Singles gerade mal auf 120 Besuche im Super- oder Drogeriemarkt.
Die eifrigsten Einkäufer fanden sich in älteren Mehrpersonenhaushalten, den so genannten leeren Nestern (Haushaltsvorstand ab 55 Jahren, keine Kinder (mehr) im Haus). Sie kauften im Schnitt 256 Mal ein. Junge Singles unter 35 Jahren waren mit 120 Einkäufen nicht einmal halb so oft in den Geschäften anzutreffen.
Samstag bleibt beliebtester Shoppingtag
Beliebtester Einkaufstag ist und bleibt der Samstag: Rund 22 Prozent aller Umsätze mit Gütern des täglichen Bedarfs lassen an diesem Tag die Kassen klingeln. Der Freitag habe aber aufgeholt und 2010 ebenfalls die Schwelle von 20 Prozent Umsatzanteil überschritten. Auch der Donnerstag legte demnach in der Umsatzbedeutung zu.
Doch das alles ging auf Kosten der Umsätze in der ersten Wochenhälfte: Montag, Dienstag und Mittwoch mussten Anteile abgeben. Der traditionell umsatzschwache Dienstag war auch 2010 mit einem Umsatzanteil von 12,9 Prozent das Schlusslicht.
Nach Meinung der Marktforscher hängt diese Entwicklung mit den vielen Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel und den Drogeriemärkten zusammen – diese Angebote würden häufig auf die zweite Wochenhälfte gelegt und tragen somit zu der Entwicklung bei.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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