
SAP und Siemens kooperieren bei Unternehmens-Software
SAP und Siemens wollen Produktionsunternehmen gemeinsam integrierte IT-Lösungen anbieten. Die beiden Unternehmen wollen im Rahmen eines "bevorzugten strategischen Bündnisses" den Informationsfluss zwischen Produktion und Unternehmensführung verbessern. Die IT-Lösung soll die Inplementierung, und Wartung von Anlagen optimieren und die Gesamtbetriebskosten senken.
Thomas RehmRedakteurUm ihre IT-Lösungen zu verbinden werden SAP und Siemens ihre Entwicklungskonzepte abstimmen. Konzentrieren wollen sich die beiden Unternehmen auf die Kommunikations-Ebene, die Datendefinitions-Ebene, das Workflow-Management und die Integration von SAP-Anwendungen über eine einzige Benutzeroberfläche.
Zur einfachen Integration sollen die Schnittstellen von Simatic IT, dem Produktionsleitsystem (MES) von Siemens, für SAP NetWeavers´s Enterprise Portal und Exchange Infrastructure Content zertifiziert werden. Die gemeinsame Lösung wird auf dem ISA-95 Standard basieren, mit diesem mehrteiligen Standard werden die Schnittstellen zwischen Unternehmens- und Fertigungssystem definiert. Beide Unternehmen unterstützen diesen Standard, wobei SAP über das nötige Know-how in der Ebene Geschäftsbereich verfügt und Siemens bei MES und "Control System".
Das System soll den Informationsfluss zwischen Planungs- und Produktionsebene optimieren, indem sie in Echtzeit einen Überblick über etwaige Planungs- und Prozessmängel bietet. Die Mitarbeiter in der Produktion sollen so schneller auf Probleme reagieren können und die Unternehmensleitung hat jederzeit Einblick in den Produktionsablauf. (KC)

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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