
Schlecker-Filialen: "Herr Roßmann ist weit von Kaufabsichten entfernt"
Für die Schlecker-Mitarbeiter sind die Lohnzahlungen für ein paar Wochen gesichert. Unklarer ist die Zukunft der Drogeriekette. Konkurrent Rossmann ist weiter zurückhaltend bei seinen Kaufabsichten.
Thomas RehmRedakteurNach der Insolvenz von Schlecker hatte am Donnerstag auch die Osnabrücker Tochter IhrPlatz einen entsprechenden Insolvenz-Antrag eingereicht.
Arbeitsagentur eröffnet Büro in der Schlecker-Zentrale
Für die mehreren zehntausend Beschäftigten der Drogeriekette Schlecker gibt es immerhin eine gute Nachricht: Das Insolvenzgeld steht bereit.
Die Lohnansprüche von rund 33.000 Mitarbeitern werden bis Ende März durch die Summe von rund 150 Millionen Euro abgedeckt. Das berichtete die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit am Freitag in Stuttgart. Die Arbeitsagentur zahle das Geld aus.
Betroffene müssen Angaben der Behörde zufolge keine Einzelanträge stellen. Zudem will die Agentur direkt in der Schlecker-Zentrale in Ehingen ein Büro aufmachen, um möglicherweise Arbeitsplätze zu vermittlen, sollte es zu Kündigungen kommen. Schlecker hatte am Montag mit drei Gesellschaften Insolvenz angemeldet, die Tochter IhrPlatz war am Donnerstag gefolgt.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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