
Schlecker-Frauen sind schwer vermittelbar
Nur ein kleiner Teil der früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen hat neue Jobs gefunden. Der große Rest bleibt auf der Suche nach Arbeit. Doch einfach wird das nicht.
Thomas RehmRedakteurViele Frauen ohne abgeschlossene Berufsausbildung
Buntenbach vertritt die Gewerkschaften im BA-Kontrollgremium. Viele der noch arbeitslosen Schlecker-Frauen hätten aufgrund ihres Alters Probleme, eine neue Stelle zu finden, berichtete Buntenbach. So seien 9.700 der bislang noch unvermittelten ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter älter als 50 Jahre. 6.700 hätten keine abgeschlossene Berufsausbildung, 1.500 seien alleinerziehend.
In Not geratenen ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern soll nun durch Spendengelder geholfen werden. Dazu rief die Paul-Schobel-Caritas-Stiftung den bundesweiten Solidaritätsfonds "Schlecker-Beschäftigte" ins Leben, wie die Organisatoren am Dienstag in Stuttgart mitteilten.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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