Schlecker-Frauen sind schwer vermittelbar

Schlecker-Frauen sind schwer vermittelbar

2 Min.Aktualisiert am
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Nur ein kleiner Teil der früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen hat neue Jobs gefunden. Der große Rest bleibt auf der Suche nach Arbeit. Doch einfach wird das nicht.

Bisher hätten lediglich knapp 5.900 eine neue Stelle gefunden - 90 Prozent davon wieder im Verkauf, teilte die stellvertretende BA-Verwaltungsratsvorsitzende Annelie Buntenbach am Mittwoch bei einem Journalistenseminar der BA in Lauf bei Nürnberg mit. Weitere 1.900 Schleckerfrauen hätten sich aus anderen Gründen, etwa wegen Krankheit oder aus familiären Gründen, nicht länger arbeitslos gemeldet.

Viele Frauen ohne abgeschlossene Berufsausbildung

Buntenbach vertritt die Gewerkschaften im BA-Kontrollgremium. Viele der noch arbeitslosen Schlecker-Frauen hätten aufgrund ihres Alters Probleme, eine neue Stelle zu finden, berichtete Buntenbach. So seien 9.700 der bislang noch unvermittelten ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter älter als 50 Jahre. 6.700 hätten keine abgeschlossene Berufsausbildung, 1.500 seien alleinerziehend.

In Not geratenen ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern soll nun durch Spendengelder geholfen werden. Dazu rief die Paul-Schobel-Caritas-Stiftung den bundesweiten Solidaritätsfonds "Schlecker-Beschäftigte" ins Leben, wie die Organisatoren am Dienstag in Stuttgart mitteilten.

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