Nur ein kleiner Teil der früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen hat neue Jobs gefunden. Der große Rest bleibt auf der Suche nach Arbeit. Doch einfach wird das nicht.
Viele Frauen ohne abgeschlossene Berufsausbildung
Buntenbach vertritt die Gewerkschaften im BA-Kontrollgremium. Viele der noch arbeitslosen Schlecker-Frauen hätten aufgrund ihres Alters Probleme, eine neue Stelle zu finden, berichtete Buntenbach. So seien 9.700 der bislang noch unvermittelten ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter älter als 50 Jahre. 6.700 hätten keine abgeschlossene Berufsausbildung, 1.500 seien alleinerziehend.
In Not geratenen ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern soll nun durch Spendengelder geholfen werden. Dazu rief die Paul-Schobel-Caritas-Stiftung den bundesweiten Solidaritätsfonds "Schlecker-Beschäftigte" ins Leben, wie die Organisatoren am Dienstag in Stuttgart mitteilten.
