Schlecker schließt 2.500 Filialen

Schlecker schließt 2.500 Filialen

Die Lage von Schlecker ist verheerend. Um die Drogeriemarktkette zu retten, sind drastische Einschnitte erforderlich. Tausende Mitarbeiter verlieren ihre Jobs.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Zudem sollen 3000 der bislang rund 6.000 Geschäfte des Familienkonzerns aus dem schwäbischen Ehingen schließen.

Ausgenommen von den harten Einschnitten sei zunächst die Tochter IhrPlatz mit ihren rund 6.000 Arbeitsplätzen und 650 Filialen.

Ende März Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Schlecker hatte am 23. Januar beim Amtsgericht Ulm Insolvenz beantragt, kurz danach folgte die Tochter IhrPlatz. Derzeit arbeiten rund 32.000 Mitarbeiter im Konzern und seinen insgesamt rund 7.000 Filialen. Die Schlecker-Auslandstöchter sind bislang nicht insolvent.

Nun werde er Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite für eine schnelle Einigung führen. Ende März solle bereits das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Danach dürfe Schlecker nicht mit Verlusten weitergeführt werden. Sonst ließen sich auch keine möglichen Investoren finden, erklärte Geiwitz.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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