
Schlecker Spanien geht an DIA
Die Märkte in Spanien und Portugal waren für Schlecker stets lukrativ. Nun hat sich ein spanisches Handelsunternehmen die iberischen Töchter der insolventen deutschen Drogeriekette gesichert.
Thomas RehmRedakteur4.000 Mitarbeiter werden übernommen
Die in beiden Ländern insgesamt gut 1.150 Filialen (1.126 in Spanien, 41 in Portugal) des einstigen Drogeriegiganten würden zusammen mit den rund 4.000 Mitarbeitern übernommen, schreibt Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz. Die Zustimmung der europäischen Wettbewerbskommission werde vor April 2013 erwartet.
"Der Verkauf von Schlecker Spanien an DIA ist eine sehr gute Sache für beide Seiten", sagte Geiwitz laut Mitteilung. Das Spanien-Geschäft Schleckers sei die erfolgreichste Auslandsfirma des Konzerns. 2011 erzielte sie demnach einen Nettoumsatz von 320 Millionen Euro. Wegen der Schlecker-Pleite haben in Deutschland 25.000 Menschen ihren Job verloren.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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