SinnLeffers-Insolvenzverwalter legt Sanierungsplan vor: 24 Standorte stehen vor dem Aus, zahlreiche Stellen werden gestrichen.
Die von der Schließung betroffenen Filialen werden bis zum 28.02.2009 mit aktueller Herbst- und Winterware weiter betrieben.
Von dem geplanten Personalabbau seien rund 900 Beschäftigte in Warenhäusern sowie rund 100 Mitarbeiter in der Hagener Zentrale betroffen. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht auszuschließen.
Wechselvolle Geschichte
Das 2005 von einer Investorengruppe um die Deutsche Industrie-Holding (DIH) übernommene Unternehmen ging Mitte der 1990er Jahre aus den beiden Traditionshäusern Sinn und Leffers hervor. 2001 übernahm der Warenhauskonzern KarstadtQuelle (heute Arcandor) die Mehrheit an der SinnLeffers AG.
Für das zurückliegende Geschäftsjahr 2007/2008 (31. Juli) wird der Umsatz mit 470 Millionen Euro angegeben. Dabei schrieb das Unternehmen nach eigenen Angaben rote Zahlen im „mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich”.
Durch die Umsetzung des Sanierungskonzepts erwartet SinnLeffers für 2008/2009 in den verbleibenden Häusern einen Umsatz von rund 310 Millionen Euro.
