Steigende Bio-Preise schrecken Käufer nicht ab

Steigende Bio-Preise schrecken Käufer nicht ab

Die Deutschen kaufen gerne Bio-Lebensmittel - auch wenn sie dafür tiefer in die Tasche greifen müssen. Vom aktuellen Biotrend profitieren vor allem kleine Verbrauchermärkte und Drogerien.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Konventionell erzeugte Produkte kamen im ersten Vierteljahr zwar sogar auf ein Umsatzplus von 4,5 Prozent. Das sei aber allein auf höhere Preise zurückzuführen, erklärte Nielsen.

Auch für Biolebensmittel mussten Verbraucher teilweise mehr zahlen: Biomilch und -käse etwa waren im Schnitt pro Kilogramm zwölf Cent oder sechs Prozent teurer als im Vorjahresquartal. Dennoch wurden insgesamt mehr ökologisch erzeugte Lebensmittel gekauft.

Von diesem Trend profitieren vor allem kleinere Verbrauchermärkte und Drogerien. Besonders gefragt: Babynahrung in Öko-Qualität. Dagegen erlösten Supermärkte und Discounter mit Bioprodukten im ersten Quartal deutlich weniger als ein Jahr zuvor. Obst und Gemüse aus Öko-Anbau sind in den Zahlen nicht enthalten.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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