
Tegut verhilft Tante Emma zum Comeback
Ländliche Regionen haben zunehmend Versorgungsprobleme. Tegut hat dafür ein Konzept mit kleinen Lebensmittelläden entwickelt, das sich offenbar auszahlt.
Steffen GerthRedakteur Der Handel und etailmentInteresse auch aus dem Ausland
Die Versorgung wird in solchen Regionen immer schwieriger. Der Lebensmittelhändler Tegut will in hier Impulse setzen - mit Tante Emma-Läden. Das "Lädchen für alles" in Witzenhausen-Gertenbach gehört zu dem Konzept. "Wir verzeichnen große Nachfrage in Deutschland. Auch aus dem benachbarten Ausland wird viel Interesse bekundet", sagte Bereichsleiter Knut John der Nachrichtenagentur dpa.
Das Lädchen in Witzenhausen war 2011 eines der ersten seiner Art - 24 weitere folgten seitdem. Für dieses Jahr stehen die Eröffnungen drei solcher Geschäfte auf dem Plan von Tegut. Auch in den Folgejahren wolle der Lebensmittelhändler aus Fulda Dorfläden eröffnen, betont John.

Redakteur Der Handel und etailment
Steffen Gerth ist Redakteur bei Der Handel und etailment. Für das Digital-Commerce-Magazin der dfv Mediengruppe schrieb er unter anderem die wöchentliche Kolumne "Die Woche im Handel" mit Analysen zum Strukturwandel im deutschen Einzelhandel.
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