
Tesco verlässt die Vereinigten Staaten
Tesco ist mit der Eroberung des US-amerikanischen Marktes gescheitert. Nun schließen die Briten ihre Filialen der Marke "Fresh & Easy". Dieser Schritt drückt den Gewinn des Konzerns.
Thomas RehmRedakteurNeuausrichtung auf dem Heimatmarkt
Der operative Gewinn gab um 13 Prozent auf 3,45 Milliarden Pfund nach. Den Rückgang begründete Tesco vor allem mit den Ausgaben für die Neuausrichtung seines Geschäfts auf dem Heimatmarkt. Um die Kunden wieder stärker in die Geschäfte zu locken, wurden die Läden renoviert, in Service investiert und der Anteil an Eigenmarken ausgebaut. Der Konzernumsatz verbesserte sich um 1,4 Prozent auf 64,8 Milliarden Pfund.
Tesco ist das drittgrößte Handelsunternehmen der Welt. Zuletzt war die Rede davon, dass die Briten mit Aldi über den Verkauf seiner 220 "Fresh&Easy"-Märkte an der amerikanischen Westküste verhandeln würden.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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