Tsenso – Frische-Anzeige in Echtzeit statt MHD

Tsenso – Frische-Anzeige in Echtzeit statt MHD

2 Min.Aktualisiert am
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Wie frisch sind Lebensmittel wirklich? Das hängt unter anderem von Produktions- und Lieferbedingungen sowie mikrobiologischen Zerfallsprozessen ab. Clever kombiniert, ergibt dies einen zuverlässigen „Frische-Index“, der Transparenz in die Lieferkette bringt. Tsenso will damit langfristig das Mindeshaltbarkeitsdatum (MHD) ersetzen.

Die dazu erforderlichen Daten sind bereits heute verfügbar, da die Produktions- und Lagerbedingungen entsprechend der Richtlinien für die Lebensmittelsicherheit überwacht werden müssen. Tsenso plausibilisiert und veredelt diese Daten durch eine Simulation der mikrobiologischen Zerfallsprozesse. Das Ergebnis ist eine zuverlässige Aussage über den aktuellen Zustand der Produkte hinsichtlich der optischen, geschmacklichen und hygienischen Frische und deren verbleibende Haltbarkeit.

Frische-Index statt Mindeshaltbarkeitsdatum

Der Frische-Index unterstützt die Optimierung der Lieferkette, schützt den Lebensmittelhandel davor, qualitativ unterdurchschnittliche Produkte in den Verkauf zu bringen und gibt ihm zugleich eine Möglichkeit an die Hand, unberechtigte Beschwerden abzuwehren.

Er bietet insbesondere gewerblichen Kunden einen besseren Einblick in die Qualität der gekauften Lebensmittel und macht somit Frische als Marketinginstrument quantitativ greifbar.

Im europäischen Praxistest

Zurzeit befindet sich der Frische-Index noch in der Entwicklungsphase. Zusammen mit dem Business Partner Metro Cash & Carry hat das Team um Gründer Matthias Brunner Ende 2016 die Funktionsfähigkeit nachgewiesen. Gemeinsam bereiten sie nun einen breiten Praxistest für das Monitoring von Fleischtransporten in ganz Europa vor.Das langfristige Ziel von Tsenso ist es, den Frische-Index als Ersatz zum Haltbarkeitsdatum auch für Endkunden zu Hause zugänglich zu machen – damit jeder nachvollziehen kann, bis wann der Braten in der Tiefkühltruhe oder der Joghurt im Kühlschrank tatsächlich noch genießbar ist.

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Ab sofort gibt es unter „etailment Start-ups“ werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem neuen Auftritt stellen wir in Kooperation mit dem Magazin Berlin Valley Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten.
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