Verdi fordert Schlecker-Insolvenzverwalter heraus

Verdi fordert Schlecker-Insolvenzverwalter heraus

Verdi will Einnahmen aus dem Schlecker-Ausverkauf in eine Transfergesellschaft stecken. Die Gewerkschaft fordert den Insolvenzverwalter zudem auf, weiter nach Investoren zu suchen.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Angesichts der bevorstehenden Kündigungen werde die Gewerkschaft im Rahmen der Verhandlungen über einen Sozialplan auf eine entsprechende Finanzierung dringen, so die Funktionärin.

Investorensuche soll weiter gehen

Auch wenn der geplante Gemeinschaftsverkauf von "Ihr Platz" und Schlecker XL vorerst gestoppt sei, müsse der Insolvenzverwalter weiter versuchen, große Teile des Unternehmens zu erhalten.

"Wir fordern, dass jetzt nicht übereilt einzelne Filialen herausgelöst werden, sondern alle Möglichkeiten genutzt werden, um komplette Firmenteile oder wenigstens umfassende Filialpakete zusammengefasst an geeignete Übernehmende zu übergeben", sagte Nutzenberger in Berlin.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich unterdessen für die Umschulung von Schlecker-Mitarbeiterinnen zu Erzieherinnen eingesetzt. Das sei "ein ganz normales Angebot, worüber man nicht die Nase rümpfen darf", sagte sie in einem Fernseheninterview.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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