
Verdi will um die Schlecker-Frauen kämpfen
Die immensen Folgen der Schlecker-Sanierung beschäftigen auch Verdi. Die Gewerkschaft kündigt bereits großen Einsatz für die Beschäftigten an, die überwiegend Frauen sind.
Thomas RehmRedakteur"Recht auf Perspektive"
Der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hatte zuvor in Frankfurt angekündigt, dass 11.750 Schlecker-Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Betroffen sind überwiegend Frauen. Rund 13.500 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Von den einstmals rund 6.000 Schlecker-Geschäften des Familienkonzerns aus dem schwäbischen Ehingen sollen nur noch 3.000 bestehen bleiben.
"Es ist natürlich bitter, dass jetzt so viele von uns Schlecker-Frauen ihren Arbeitsplatz verlieren werden", stellte die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Christel Hoffmann fest. "Dennoch hat jede einzelne Schlecker-Frau ein Recht auf eine Zukunftsperspektive, dafür kämpfen wir mit aller Kraft." Am Frauentag, dem 8. März, wollen Schlecker-Mitarbeiterinnen gemeinsam mit Verdi mit vielfältigen Aktionen auf ihre Situation aufmerksam machen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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