Versandbuchhandelsverband "hört auf zu existieren"

Versandbuchhandelsverband "hört auf zu existieren"

Die Versandbuchhändler kämpfen gegen den Niedergang der Branche an. Daher wechseln sie unter das Dach des großen und mächtigen Verbandes im Onlinehandel.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die Verschmelzung war bereits 2015 beschlossen worden. Das Amtsgericht Berlin müsse aber noch die entsprechende Eintragung im Vereinsregister vornehmen, sagte Russ.

Auf dem absteigenden Ast

Der klassische Versandbuchhandel befindet sich seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Immer weniger Menschen kaufen Bücher per Katalog oder Telefon. Und den Onlinehandel dominiert Platzhirsch Amazon.

"Der mittelständische Versandbuchhandel im Kataloggeschäft verschwindet bis auf einzelne Nischenanbieter", sagte Russ. Durch die Zusammenführung mit dem bevh würden Kräfte gebündelt - so könnten die Mittelständler des herstellenden und verbreitenden Buchhandels besser vertreten werden. Die Versandbuchhändler wollen im BEVH eine Fachgruppe "Buch.Netz" bilden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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