
Verwirrung um Müllers Einstieg bei Douglas
Der Drogeriehändler Erwin Müller hat laut Medienbericht Douglas-Aktien erworben. Das Bankhaus Sarasin & Cie dementiert, für Müller "heimlich" Papiere gekauft zu haben.
Thomas RehmRedakteur"Douglas ist mein zweites Standbein"
Der "Focus" hatte vorab berichtet, Müller steige bei Douglas ein und halte seit wenigen Tagen drei Prozent an Douglas. Weitere gut 14 Prozent solle die Schweizer Privatbank Sarasin & Cie. in den vergangenen Monaten im Auftrag Müllers erworben haben. Auch diese Aktien wolle der Unternehmer kaufen. Müllers Ziel sei eine Gesamtbeteiligung von 18 Prozent an Douglas.
"Douglas ist mein zweites Standbein", sagte der Drogeriehändler dem Münchner Magazin. "Ich erwerbe seit einiger Zeit Douglas-Aktien." Er sehe große Potenziale bei beiden Unternehmen. So könnten gemeinsamer Einkauf und Logistik Kosten sparen.
Müller will weiter wachsen
Die Drogeriemarktkette Müller will den Angaben zufolge im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von sechs bis acht Prozent auf 2,8 Milliarden Euro erreichen. Jährlich wolle das Unternehmen 50 neue Filialen eröffnen. Von der Wirtschaftskrise spüre er nichts, erklärte Müller: "Wir haben keine Krise."
Zur Douglas-Holding gehören neben den gleichnamigen Parfümeriefilialen die Thalia-Buchhandlungen, die Juwelierkette Christ, die Modehäuser Appelrath-Cüpper sowie die Süßwarengeschäfte Hussel.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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