
Weihnachtsshopping: Marken sind Trumpf
Mehr als jeder zweite Online-Shopper setzt beim Weihnachtseinkauf im Web auf bekannte Marken. Dabei profitieren vor allem die etablierten Unternehmen wie Amazon, der Otto-Versand und KarstadtQuelle.
David WöllensteinRedakteurExperten erwarten für Europa eine Steigerung der Umsätze beim Weihnachtsshopping im Netz um 60% im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere für etablierte Unternehmen, die das Internet als einen zusätzlichen Vertriebskanal begreifen, sind die Aussichten gut: 53% der Online-Shopper setzen bei ihren Weihnachtseinkäufen auf Bekanntes. Zwei Drittel der Befragten bevorzugen darüber hinaus übersichtliche Internet-Auftritte.
Eine auf die Kundenwünsche ausgerichtete Online-Präsenz hilft bei der Neukundengewinnung. Besonders gute Chancen auf regen Zulauf haben auch personalisierte Angebote. Um in ihren Genuss zu kommen, zögert die Mehrzahl der Online-Shopper nicht, Daten preiszugeben.
Unternehmen mit großem Kundenstamm, die aus einer soliden Position heraus handeln, haben im Endjahresgeschäft die besten Chancen: An erster Stelle stehen dabei Versandriesen wie Amazon, der Otto-Versand und KarstadtQuelle. Amazon beispielsweise will nach eigenen Angaben bis zu 40% des Jahresumsatzes im letzten Quartal erwirtschaften. (ST)
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Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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