Weitere Jobs bei Quelle in Gefahr

Weitere Jobs bei Quelle in Gefahr

Beim insolventen Versandunternehmen Primondo-Quelle stehen weitere Arbeitsplätze auf der Kippe. Der Insolvenzverwalter versucht zu beschwichtigen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Verschiedene Medien hatten berichtet, dass bis zu 800 weitere Stellen betroffen sein könnten. Von einer solchen Zahl könne nicht die Rede sein, sagte Schulz. "In der Größenordnung bleiben wir so, wie wir das Mitte August angekündigt hatten."

Betriebsrat glaubt nicht an Entlassungen

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Quelle, Ernst Sindel, glaubt dagegen nicht, dass weitere Beschäftigte gehen müssen. Zu der aktuell laufenden Investorensuche sagte er: "Die Suche könnte schon bald erfolgreich abgeschlossen werden."
 
Derzeit gebe es drei potenzielle Investoren, die ernsthaft an der Primondo-Gruppe interessiert seien. Schulz sprach dagegen von vier Interessenten.

Bisher sollten bei Quelle rund 3.700 der bundesweit 10.500 Stellen gestrichen werden. Ende September waren sämtliche Kündigungen ausgesprochen worden.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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