Beim insolventen Versandunternehmen Primondo-Quelle stehen weitere Arbeitsplätze auf der Kippe. Der Insolvenzverwalter versucht zu beschwichtigen.
Betriebsrat glaubt nicht an Entlassungen
Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Quelle, Ernst Sindel, glaubt dagegen nicht, dass weitere Beschäftigte gehen müssen. Zu der aktuell laufenden Investorensuche sagte er: "Die Suche könnte schon bald erfolgreich abgeschlossen werden."
Derzeit gebe es drei potenzielle Investoren, die ernsthaft an der Primondo-Gruppe interessiert seien. Schulz sprach dagegen von vier Interessenten.
Bisher sollten bei Quelle rund 3.700 der bundesweit 10.500 Stellen gestrichen werden. Ende September waren sämtliche Kündigungen ausgesprochen worden.
