Wünsche werden nicht erfüllt

Wünsche werden nicht erfüllt

Weihnachten ist bekanntlich reine Nervensache: Der Geschenkekauf stresst die meisten Schenker und die Beschenkten wollen eigentlich ganz andere Dinge, zeigt eine Studie.

SRSybille RoemerRedakteurin
3 Min.· Aktualisiert am
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Demnach beginnen knapp 40 Prozent der Deutschen im November mit der Jagd nach Weihnachtsgeschenken. Dabei steht Parfüm mit 30 Prozent ganz oben auf der Einkaufsliste, gefolgt von Gutscheinen mit 28 Prozent, Büchern 27 Prozent und Spielzeug 26 Prozent sowie Bekleidung 19 Prozent. Doch obwohl fast ein Drittel einen Duft verschenkt, wünschen sich dies nur 8 Prozent der Befragten. Ähnlich sieht es bei Büchern und Mode aus, die nur 10 und 8 Prozent geschenkt haben möchten.

Die Deutschen wollen Elektronik zum Fest

Die meisten Verbraucher wünschen sich zu Weihnachten demnach Minicomputer wie Tablet oder Notebook (26 Prozent) oder ein Smartphone (24 Prozent). Allzu große Hoffnungen sollten sie sich allerdings nicht machen, denn nur 12 Prozent planen diese Geräte auch zu verschenken. Auf der Wunschliste ebenfalls weit oben stehen Bargeld (16 Prozent), eine Reise (15 Prozent) sowie Fernseher (14 Prozent).

Unbeliebt sind dagegen tragbare Computer, die sogenannten Wearables: Bloß 4 Prozent der Befragten wünschen sich eine Smartwatch oder einen Fitnesstracker. Generell wollen die wenigsten (sechs Prozent) etwas aus dem Sportbereich erhalten.

Für fünf Personen werden bis zu 200 Euro investiert

31 Prozent der Deutschen geben der Umfrage zufolge maximal 200 Euro für den Geschenkekauf aus, 29 Prozent sind spendabler und investieren bis zu 500 Euro. Davon geben 37 Prozent der Befragten an, fünf Personen zu beschenken, drei von zehn beglücken an Weihnachten drei Personen. An erster Stelle steht die nahe Familie mit 87 Prozent, gefolgt von dem Partner mit 66 Prozent und Freunden mit 29 Prozent.

Bei der Wahl der Präsente informieren sich vorab 68 Prozent "unauffällig", was dem Menschen gefallen könnte, wohingegen 28 Prozent gleich direkt fragen. Lediglich 16 Prozent der Umfrageteilnehmer gönnen sich auch selbst etwas zu Weihnachten.

Die meisten Präsente werden online gekauft

Die Mehrheit der Deutschen kauft ihre Weihnachtsgeschenke demnach vorzugsweise online (45 Prozent). Lokale Geschäfte ziehen 18 Prozent vor. Ein Grund hierfür ist, dass viele Verbraucher von überfüllten Läden abgeschreckt werden: Das gaben 69 Prozent der Befragten an. Des Weiteren stören 42 Prozent der Deutschen beim Weihnachtseinkauf die überteuerten Preise und mit 36 Prozent gibt gut jeder dritte Befragte an, dass ihn der allgemeine Zwang, etwas schenken zu müssen, stört.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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